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Produktbild: Schwestern. Trotz allem

Schwestern. Trotz allem Roman | Ein sprachgewaltiger Familienroman über Schuld und Überleben des SPIEGEL-Bestsellerautors

88

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

233

Erscheinungsdatum

01.09.2026

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

560 (Printausgabe)

Dateigröße

1382 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783423450621

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

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  • navigierbarer Index
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Landmark-Navigation vorhanden

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233

Erscheinungsdatum

01.09.2026

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

560 (Printausgabe)

Dateigröße

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Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783423450621

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  • KräuterT

    5/5

    09.10.2026

    eBook (ePUB)

    Bewegend

    Vor vielen Jahren habe ich ein Sachbuch von Max Moor "Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht" gelesen und es als eine nette Unterhaltung in Erinnerung. Als ich nun diesen Roman "Schwestern trotz allem" in den Händen hielt, war eh klar, dass es sich nicht um triviale Unterhaltungsliteratur handelt. Mit seinen 555 Seiten und dem auffallend roten Cover mit Fotografie der drei Schwestern kam dieses Buch schon sehr bodenständig und seriös daher. Die Geschichte der drei Schwestern, Gerti, Rudi und Hansi, wird in umfangreichen Kapiteln immer aus der Sicht der jeweiligen Schwester erzählt. Die Kinder wurden am Ende des 2. Weltkrieges durch den Tod ihrer Mutter und dem Verschwinden ihres Vaters erst zu ihren Großeltern nebst Tante gebracht, und danach durch die Herzlosigkeit und Verhärmtheit der Tante entzwei gerissen. Hansi als Jüngste hatte das Glück, vom Waisenhaus , in das sie mit Rudi gebracht wurde, von lieben Pflegeeltern adoptiert zu werden. Sie wuchs behütet und motiviert auf, legte fortan viel Wert auf Karriere und liebte die Sonnenseiten des Lebens. Rudi hatte weniger Glück, musste im Waisenhaus bei den Nonnen verbleiben und erfuhr fürchterlichen Missbrauch, bevor sie ausbrach und danach an ihrer zerbrochen Seele ein Leben lang litt. Gerti wurde von der Tante akzeptiert, in der Hoffnung, in ihr eine Gleichgesinnte Nationalistin heranwachsen zu lassen. Gerti kämpft sich durchs Leben, opfert sich auf und akzeptiert ihr Schicksal so gut es geht. In einem weiteren Erzählstrang schreibt Albert regelmäßige Briefe von 1945 bis 1972 an einen Freund und Pfarrer. Diese Kapitel sind in regelmäßigen Abständen , wechselnd mit den Berichten der Schwestern im Roman angeordnet. Durch den stetigen Wechsel der Erzählerperspektive war es nicht so ganz leicht, den roten Faden zu behalten. Allerdings wollte ich jeder Schwester, und auch Albert unbedingst folgen, was den Roman so spannend machte. Die Charaktere sind mir teilweise ans Herz gewachsen oder zumindest interessierte ich mich für ihre jeweiligen Lebensgeschichten. Durch die unterschiedlichen Lebenswege der Schwestern war es für mich ein auf und ab der Emotionen. Ich wollte das Buch in einem Durchgang lesen, was natürlich durch den Umfang nicht möglich war. Aber die Geschichte hat mich auch im Alltag immer wieder beschäftigt. Ein Buch, über das man nachdenkt. Ich bin begeistert vom schriftstellerischen Geschick Max Moors. Vor allem der österreichische Dialekt hat es mir angetan. Köstlich. Das Buch empfehle ich allen, die tiefer in eine Geschichte eintauchen wollen, die historischen Bezug hat, die Österreich lieben und die sich die Mühe machen, ein umfangreiches Werk zu genießen. Denn auch mit Humor hat Max Moor nicht gespart. Den Hinweis über die Entstehung des Buches fand ich sehr herzig.

  • Bewertung

    aus Wertingen

    5/5

    08.10.2026

    eBook (ePUB)

    Schwestern trotz allem

    Ein Buch, emotional sehr nachwirkend, das 1945 beginnt. Die drei Schwestern Gerdi, Rudi und Hansi verlieren beide Eltern. Gerti findet bei den Großeltern und der herrischen Tante ein Bleibe, Rudi wird in einem Waisenhaus von strengen, bigotischen und sehr verbissenen Nonnen gequält und unterdrückt. Nur die kleine Hanni wird von einem liebevollen Bauernehepaar adoptiert. Wir begleiten die drei Schwestern bis hin im Jahr 2016, wobei Gerti hier den größten Teil des Buches einnimmt. Sie verliebt sich in den verheirateten Albert, bekommt zwei Kinder, er hält aber ein Leben lang zu ihr. Rudi kann ihre Vergangenheit im Kloster nicht vergessen, sie fühlt sich schlecht und minderwertig und auch ihre Beziehungen zu den Männern sind dadurch belastet. Hanni macht Karriere, bekommt auch Kinder aber ist sehr selbständig und steht auf eigenen Füßen. Hier erzählen die drei Schwester in den einzelnen Kapiteln jeweils voneinander, wir begleiten sie ein Leben lang durch alle Höhen und Tiefen. Dazwischen kommt Albert in tagebuchartigen Eintragungen zu Wort. Der Autor schildert in beeindruckender Weise die Entwicklung der Dreien, man ist mit in das Wirtschaftswachstum, der aufstrebenden 60iger Jahre involviert. Hautnah bekommen wir die Gefühle und Ängste mit, das Leben in der jeweiligen Zeit für die Schwestern bereit hält. Esi ist mehr als ein Roman, es ist eine lebensnahe, in die Tiefe gehende Homage und zeigt uns, welche Auswirkungen eine in der Kindheit erlittene Kränkung und Herabsetzung für das ganze Leben haben kann. Man merkt in der Ausdrucksweise und dem Schreibstil, dass der Autor auch als Moderator fungiert hat. Ich werde über das Buch und den Inhalt noch lange nachdenken. Das Cover zeigt drei Mädchen, die wie die Orgelpfeifen sich einander an den Händen halten. Vielleicht hören wir von Max Moor noch mehr.

  • cosmea

    aus Witten

    5/5

    05.10.2026

    eBook (ePUB)

    Drei Leben

    In seinem Debütroman “Schwestern. Trotz allem“ erzählt Max Moor das Leben der Schwestern Gerti, Rudi und Hansi von 1945 bis 1973 mit einem Ausblick auf das Jahr 2016, als nur noch Gerti übrig ist. Nach dem Krieg wird die Familie auseinandergerissen. Erst verlässt der Vater Frau und Kinder, dann stirbt Johanna, die Mutter. Der Großvater lebt mit seiner rabiaten Tochter Hedwig in deren Haus. Die will keine ihrer Nichten im Haus haben, duldet aber schließlich widerwillig Gerti, die älteste. Die beiden jüngeren Mädchen müssen ins Heim der Barmherzigen Schwestern, die alles andere als barmherzig sind. Hansi wird nach kurzer Zeit von einem liebevollen Paar adoptiert. Sie bleibt ihren Adoptiveltern ein Leben lang verbunden. Dort wachsen auch ihre Kinder aus zwei gescheiterten Beziehungen auf. Nach einer furchtbaren Zeit gelingt Rudi die Flucht, und sie kann endlich ein selbstbestimmtes Leben führen. Die Geschichte der Schwestern ist bewegend und mit viel Empathie erzählt. Sie kämpfen ein Leben lang, jede für sich. Keine weiß, was aus den anderen geworden ist. Erst 27 Jahre später arrangiert Gertis Partner Albert ein Wiedersehen. Mir hat der Roman sehr gut gefallen. An die zahlreichen Ausdrücke im österreichischen Dialekt habe ich mich schnell gewöhnt, zumal dem Buch zum besseren Verständnis ein kleines Glossar beigefügt ist. Für mich bekommt die Geschichte durch den Dialekt noch mehr Authentizität. In einem Nachwort schreibt der Autor, dass sein Buch von der Familiengeschichte seiner Frau inspiriert ist. Auch seine Schwiegermutter und ihre Schwestern wurden nach dem Zweiten Weltkrieg auseinandergerissen und hatten völlig unterschiedliche Lebensläufe. Ich bin sehr gespannt, ob der ehemalige Moderator von ttt seine Schriftstellerkarriere fortsetzt. Sollte dies der Fall sein, werde ich mir seinen nächsten Roman nicht entgehen lassen.

  • pw

    5/5

    01.10.2026

    eBook (ePUB)

    Ein Wechselbad der Gefühle voller Spannung und mit etwas Witz

    Ich kannte Max Moor als Journalisten und unterhaltsamen Moderator aus dem Fernsehen. Als ich diesen Roman in die Hände bekam, hatte ich gleich die Vorstellung, dass das bestimmt eine ganz toll erzählte Story ist. Ich behielt recht. Das Buch als Schicksalsroman zu bezeichnen ist jedoch in meinen Augen etwas untertrieben. Ich sehe es als eine Mischung aus historischem Roman und Schicksalsroman. Im Mittelpunkt stehen die drei Schwestern Gerti, Rudi und Hansi, außerdem Albert, Gertis Liebe ihres Lebens. Die Perspektive wechselt zwischen diesen Personen, aber den meisten Raum nehmen Gerti und Albert ein. Das Besondere an Alberts Kapiteln ist, dass sie als Briefe geschrieben sind. Sie sind immer mit „Aus Alberts Schreibmappe“ überschrieben. Die Briefe sind an einen befreundeten Pfarrer gerichtet, aber niemals dafür gedacht, wirklich abgeschickt zu werden. Aber so wirkt das alles besonders ehrlich. Für mich ist Gerti die Hauptfigur, aber die Erzählstränge der Schwestern Rudi und Hansi lockern das Ganze auf und haben bei mir für so manche Erschütterung gesorgt. Interessant sind immer die jeweiligen dazugehörigen Zeitangaben und ganz leichte Andeutungen für kaum merkliche Handlungsüberschneidungen der Schwestern. Sehr gekonnt schafft es der Autor, die jeweils vorherrschende Zeit in der Phantasie wieder lebendig werden zu lassen. „So war das damals. Ziemlich verrückt aus heutiger Sicht!“, habe ich mich manchmal zu denken ertappt. Oft musste ich wegen der zwischendurch geschilderten Missbrauchsgeschichten wirklich schlucken. Es sind wirklich einige sowohl physisch als auch psychisch brutale Erlebnisse, die besonders die eine Schwester betreffen. Ich denke, eine Content-Warnung wäre dafür angebracht. Trotz manch schrecklicher und nur schwer vorzustellender Dinge, ist noch Raum für die eine oder andere humorvolle Situation, so dass ich beim Lesen oft schmunzeln musste und mich dann gleich wieder wohlgefühlt habe. Die österreichischen Mundart-Ausdrücke runden das Ganze noch ab. So wird das Lebensgefühl der jeweiligen Zeiten an den Handlungsorten besonders nachvollziehbar. Die einzelnen Geschichten der Personen fügen sich sehr schön zu einem großen Ganzen zusammen. Zum Schluss bleiben keine losen Enden. So mag ich das. Fazit: Von mir gibt’s für dieses Buch eine Leseempfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    17.09.2026

    eBook (ePUB)

    emotionale Geschichte

    In diesem emotionalen Roman geht es um Gerti, die alles verloren hat. Es ist die Zeit zum Ende des zweiten Weltkrieges und alles prasselt auf Gerti ein. Ihr Vater ist verschwunden, ihre Mutter stirbt und ihre beiden Schwestern kommen ins Heim. Die Familie existiert praktisch gar nicht mehr. Gerti kommt zu ihren Großeltern. Sie hat es nicht einfach und trotzdem kämpft sie sich durch. Ihre Schwestern vergisst sie nie und es ist ihr innigster Wunsch, sie wiederzufinden. Als Gerti dann viele Jahre später, im Jahr 2010, auf ihr Leben zurück blickt, ist sie dennoch dankbar dafür. Der Schreibstil des Autors ist etwas Besonderes. Er hat mich richtig in den Bann gezogen und ich fand es richtig toll, so viel aus Gertis Leben zu erfahren. Sie ist die Hauptperson in dem Buch, das war für mich aber vollkommen in Ordnung. Die Geschichte ist emotional tiefgehend und hat mich sehr berührt. Ich mag auch das schöne Cover sehr. Ein Buch, was ich als sehr wertvoll empfinde.

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    Anett Nestler

    Thalia Hamburg – MERCADO

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    5/5

    19.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beeindruckend

    Gerti, Rudi und Hansi drei Namen dies sich einprägen. Jede der Schwestern bekommt in Max Moor`s Romandebüt ihre eigene oft berührende und sprachlos machende Geschichte, doch am Ende bleiben immer die Familienbande. Ein fiktionaler Roman, deren Ideen aus dem familiären Umfeld des Autos stammen, der durch seine sprachliche Präzession, Feinfühligkeit und Humor begeistert. Diese Geschichte packt, verwundert, tut auch manchmal weh und liest einfach so weg. Historische Ereignisse werden geschickt eingewoben und hallen nach. Für mich ist es ein großartiger Familienroman.
  • Zum Bewerterprofil von N. Saupe

    N. Saupe

    Thalia Hamburg – MERCADO

    Buchhändler*in

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    4/5

    20.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erschütternde Schicksale...

    ...dreier Schwestern in den Wirrnissen der Kriegs- und Nachkriegsjahre. Auseinandergerissen wachsen sie in Heimen und Pflegefamilien auf. Sie werden erwachsen und versuchen, jede auf ihre Weise, ihr Leben zu leben. Aber die Verletzungen sind groß. Max Moor's erster Roman liest sich spannend und abenteuerlich. Auch wenn ich zu Beginn etwas brauchte, die Figuren für mich zu visualisieren. Wenn man sie dann einmal erfasst hat, fiebert man mit ihnen.

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