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Heiliger Zorn Wie die frühen Christen die Antike zerstörten - Mit zahlreichen farbigen Abbildungen

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.04.2019

Abbildungen

mit 2 Farbbildteilen, farbigen Illustrationen

Verlag

Dva

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

22/14,6/4 cm

Gewicht

673 g

Farbe

Messing

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

The Darkening Age. The Christian Destruction of the Classical World

Übersetzt von

Cornelius Hartz

Sprache

Deutsch

EAN

2710006426282

Beschreibung

Rezension

»Ein hochaktuelles Plädoyer für Aufklärung und Vernunft, für Toleranz und Pluralismus. Und eine leidenschaftliche Absage an Fundamentalisten jeder Art, die eine liberale, weltoffene Gesellschaft zum Einsturz bringen wollen.« ("FOCUS Online")
»Ein glänzend geschriebenes Buch, eine fakten- und quellengestützte Geschichtserzählung.« ("Deutschlandfunk Kultur "Buchkritik"")
»Nixey weiß bildhaft und punktgenau zu formulieren. In den Quellen sattelfest, bereitet sie Geschichte auf exzellente Weise für ein breites Publikum auf.« ("dpa-StarLine")
»Ein großartiges Buch und ein wichtiger Beitrag zur Erforschung des ideologischen Extremismus, mit dessen mannigfachen aktuellen Erscheinungsformen und Auswirkungen sich auch die moderne Welt vielerorts konfrontiert sieht.« ("AiD – Archäologie in Deutschland")
»Eindrucksvoll erzählt.« ("P.M. History")

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Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.04.2019

Abbildungen

mit 2 Farbbildteilen, farbigen Illustrationen

Verlag

Dva

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

22/14,6/4 cm

Gewicht

673 g

Farbe

Messing

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

The Darkening Age. The Christian Destruction of the Classical World

Übersetzt von

Cornelius Hartz

Sprache

Deutsch

EAN

2710006426282

Herstelleradresse

DVA Dt.Verlags-Anstalt
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    5/5

    30.05.2022

    eBook (ePUB)

    Sehr, sehr empfehlenswert

    für Menschen, die das Getue des Homo Sapiens mit dem (auch) die Dummheit in die Welt kam kritisch hinterfragen und parallele Entwicklungen bei den sog. "Buchreligionen" ausmachen wollen.

  • RvS

    aus Berlin

    5/5

    30.12.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend. Lehrreich. Unterhaltsam. Ein Buch für Menschen, die (ihre) Kirche und Religion kritisch hinterfragen

    Dieses Buch ist wichtig! Und es ist sehr gut geschrieben! Schnell lesbar. Spannend. Lehrreich. Und dabei auch noch unterhaltsam. Das Buch "Der Heilige Zorn" von Catherine Nixey überzeugt durch die sorgfältige Recherche. Die Autorin belegt mit zahlreichen Quellenhinweisen ihre Thesen, Aussagen und Interpretationen. Manchmal spitzt sie ihre Thesen ironisch zu. Dabei trennt sie die Darstellung der historischen Fakten von der historischen Interpretation und beides von ihrer persönlichen Meinung. Das finde ich überzeugend. Apropos Quellenhinweise: Viele von ihnen habe ich als Impuls genutzt, nach weiteren Infos zu suchen, z.B. über die zitierten Autoren. Nun weiß ich etwas mehr über die "Helden" der christlichen Kirchen: sogenannte Kirchenväter und Heilige, auf die die Kirchen zu großem Teil auch heute noch stolz sind, was meiner Meinung nach nicht gerade fürn diese Kirchen spricht. Denn: Diese Protagonisten des frühen Christentums machen vor allem den Eindruck, dass sie religiöse Fanatiker und Fundamentalisten waren, die vor allem eines im Sinn hatten: Nein, nicht Nächstenliebe, sondern die Vernichtung von allem, was sie verteufelt haben, und von jedem, der nicht ihrer Meinung war. Keine Frage: Das Buch informiert über religiös motivierte Ereignisse, die weit zurückliegen in der europäischen Geschichte. Einerseits! Andererseits fängt man irgendwann an, so ging es jedenfalls mir, beim Lesen auch darüber nachzudenken, ob dieser Ereignisse nicht Spuren hinterlassen haben, die viel weiter reichen in der Zeit und selbst heute noch das Denken in Europa beeinflussen? Woher kommen denn solche menschenfeindlichen Vorurteile und destruktiven Denkweisen wie Diskriminierung von Frauen, Antisemitismus, Homophobie und ähnliches? Sind das die Folgen einer rigorosen Religiösität über ein paar Jahrhunderte lang? Und was haben mit all dem Kirchen bzw Religionsgemeinschaften zu tun, wie es sie heute gibt? Das Buch legt nachvollziehbar offen, was das Christentum so erfolgreich gemacht hat: Einschüchterung, Diffamierung, Verfolgung. Das ist wie ein Strickmuster auch für andere monotheistische Religionen. Monotheismus ist im Kern seines Wesens: totalitär. Das Buch gehört meiner Meinung nach in den Schulunterricht. Und zwar sowohl in den Geschichtsunterricht als auch den sogenannten Religionsunterricht. Dieser Wunsch jedoch, da bin ich mir relativ sicher, wird sobald nicht erfüllt werden. Denn hierzulande dürfen die Kirchen bei der Auswahl von Schulliteratur mindestens ein Wörtchen mitreden, selbst wenn es um Bücher für den Deutschunterricht geht, wie das Gerangel in Süddeutschland um den sehr schönen Roman "Zweier ohne" von Dirk Kurbjuweit gezeigt hat. Und auf den Religionsunterricht, na ja, auf diesen haben die Kirchen sogar einen entscheidendenden Einfluss.

  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    12.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Um 385 n.Chr. zogen religiöse…

    Um 385 n.Chr. zogen religiöse Eiferer durch den Osten des Römischen Reichs und zerstörten Tempel, Statuen und andere heidnische Kunstwerke. Der „Triumph“ des Christentums hatte begonnen. Die englische Altphilologin und Journalistin Catherine Nixey schildert in ihrem Buch, wie die frühen Christen mit aller Macht Andersgläubige bekehren wollten und dabei äußerst gewalttätig vorgingen. Antike Götterstatuen wurden von ihren Sockeln gestoßen und darauf ein Kruzifix errichtet. Skulpturen und Mosaike wurden zu Schutt gemahlen, um daraus Kirchen zu errichten. Bücher und Schriften wurden öffentlich vernichtet. Die Situation und die Gräueltaten verschlimmerten sich, als die christliche Lehre vom römischen Kaiser Konstantin zur Staatsreligion erhoben wurde. Kunst, Malerei, Dichtung und Tanz … alles wurde als Teufelswerk angesehen und die Ausübenden standen im Dienste Satans. Thermen waren ein Hort der Unmoral: „Wer einmal in Christus gewaschen ist, braucht kein zweites Mal gewaschen zu werden.“ Trotz der Gräueltaten hatten die christlichen Moralapostel keine Skrupel: „Wer Christus hat, kann kein Verbrecher sein“. Sie wollten gegen die Barbarei kämpfen und entpuppten sich als die wahren Barbaren. Über Jahrhunderte wurde auch die Wissenschaft behindert. Aber auch die Christenverfolgung wird ausreichend beleuchtet. Nixeys Buch ist spannend, fakten- und detailreich geschrieben – ein Plädoyer für Aufklärung und Toleranz – ganz wichtig in unseren Tagen.

  • Bewertung

    aus Neukirchen

    5/5

    29.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein völlig anderer Blickwinkel auf das Christentum

    Dieses religionskritische Sachbuch wird mit Sicherheit einigen Leuten ganz und gar nicht gefallen, denn Catherine Nixey zeigt darin nachprüfbar auf, wie das Christentum wirklich begann und welche historischen Folgen dies nach sich zog. Sehr empfehlenswert!

  • S.A.W

    5/5

    05.05.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Waren die Christen die Taliban der Antike? (Die Presse, 5.5.19, S46f)

    Die britische Historikerin Catherine Nixey entzaubert alle Mythen vom friedfertigen, verfolgten Christentum der Antike. Es war genau umgekehrt. Kaum hatte Kaiser Konstantin das Christentum zur Staatsreligion gemacht, kamen schwarzgekleidete Fanatiker in Horden aus der Wüste Syriens und Ägyptens, zerstörten Tempel und Statuen in Palmyra, später in Alexandria. Intolerante Fanatiker verbreiteten das Christentum, übten Gewalt gegen alle, die sich nicht bekehren lassen wollten, zerstörten Tempel und Kultgegenstände, verbrannten die Bücher in den Bibliotheken. Nach 100 Jahren hatten sie alle Andersgläubigen im römischen Reich verdrängt, unter Anwendung von Gewalt und Terror. Laut den Forschungen Nixeys waren es vor allem Christen, die die antike Zivilisation mit ihrer Ästhetik, ihrem Wissen und ihrer Philosophie zerstörten. Dieses Wissen ist nicht neu. Bereits der Altmeister der antiken Geschichtswissenschaft, Edward Gibbon, schilderte 1788 in seinem 6-bändigen Hauptwerk, wie fanatisch die Christen gegen Andersgläubige vorgingen, untereinander in ihren Sektenkämpfen waren sie noch grausamer. Märtyrer gab es in 300 Jahren nur einige hundert, die Zahl wurde später maßlos übertrieben. Schon in der Aufklärung lösten diese bekannten Fakten die erste Welle der Kirchenkritik aus. Soviel zu Liebe und Barmherzigkeit Dr. Rüdiger Opelt, Autor von "Die Legionen des Varus"

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Matthias Preuschoff

    Matthias Preuschoff

    Thalia Mettmann – Königshof Galerie

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    20.08.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Vom Untergang der Antike

    Der Ansatz, das der agressive Monotheismus der frühen Christen den Untergang der Antike beschleunigte ist nicht neu. Catherine Nixey schafft es jedoch, dieses Thema leicht verständlich dem Leser aufzubereiten. Die Argumentation ist schlüssig, auch wenn die Autorin in Ihrem Schreiben an manchen Stellen zu arger Schwarz-Weiß-Ma­le­rei neigt. Dennoch ist dieses Buch ein hervorragender Denkanstoß, der den Leser über die Einflüsse auf den Untergang der Antike nachdenken lässt. Das auch andere Faktoren die Antike beendeten (wann und was genau ist seit jeher strittig) steht auch nach dieser Lektüre außer Frage, jedoch sollte hier dem Christentum eventuell eine größere Rolle zuteil werden. Ein spannendes, streckenweise etwas zu reißerisch geschriebenes Stück Weltgeschichte
  • Zum Bewerterprofil von Buchhändler*in

    Buchhändler*in

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    5/5

    24.06.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Wie die frühen Christen die Antike...

    "Wie die frühen Christen die Antike zerstörten": Was sich hinter dem lapidaren Untertitel verbirgt, beschreibt die englische Publizistin Nixey in erschreckender Deutlichlichkeit.
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Müller

    Ulrike Müller

    Thalia Fulda

    Buchhändler*in

    4/5

    20.10.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hochspannend stellt Nixey das...

    Hochspannend stellt Nixey das Narrativ der frühen Christen und Märtyrer in Frage, mit viel Quellenmaterial belegt sie die Erfindung der Heiden durch die Kirchenväter und setzt das Ganze mit dem religiösen Fundamentalismus unserer Tage in Bezug (leider stellenweise polemisch).

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