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Imke Volkmann Buchhandlung: OSIANDER Pfaffenhofen

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Meine letzte Rezension Wirf einen Schatten von Elena Fischer
Manchmal sind es die ruhigen, leisen Geschichten, die einen besonders berühren und beschäftigen. Das neue Buch von Elena Fischer ist ein solches Geschichte. In einem Bergdorf, Anfang der 60er Jahre, Heilig Abend: der Bauer Joseph sieht keinen Sinn mehr in seinem Leben - seine Frau Lis hat ihn verlassen und den 4jährigen gemeinsamen Sohn Samuel mitgenommen, sein jüngerer Bruder kam auf tragische Weise ums Leben und seine Eltern sind auch schon tot! Als er gerade im Begriff ist, seinem Leben ein Ende zu setzen, klopft Birdie, eine junge Frau, entkräftet und krank, an seine Haustür... Was sich zuerst vielleicht kitschig und abgedroschen anhört, entpuppt sich als wunderbare Geschichte, in der die Autorin behutsam die verschiedenen Protagonisten und deren Schicksale beleuchtet und beschreibt, wie sie damit umgehen. Besonders gefällt mir dabei, dass die Personen nicht in 'gut' oder 'böse' eingeteilt werden. Die Vergangenheit hat deren Leben beeinflusst und geformt und Elena Fischer zeigt in diesem Roman, dass menschliche Wärme, Verständnis und Empathie so manche Wunde heilen und Verletzungen vergessen machen kann. Dadurch kann sich alles zum Guten wenden. 
ab 25,00 €
Produktbild Wirf einen Schatten
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Wirf einen Schatten

Manchmal sind es die ruhigen, leisen Geschichten, die einen besonders berühren und beschäftigen. Das neue Buch von Elena Fischer ist ein solches Geschichte. In einem Bergdorf, Anfang der 60er Jahre, Heilig Abend: der Bauer Joseph sieht keinen Sinn mehr in seinem Leben - seine Frau Lis hat ihn verlassen und den 4jährigen gemeinsamen Sohn Samuel mitgenommen, sein jüngerer Bruder kam auf tragische Weise ums Leben und seine Eltern sind auch schon tot! Als er gerade im Begriff ist, seinem Leben ein Ende zu setzen, klopft Birdie, eine junge Frau, entkräftet und krank, an seine Haustür... Was sich zuerst vielleicht kitschig und abgedroschen anhört, entpuppt sich als wunderbare Geschichte, in der die Autorin behutsam die verschiedenen Protagonisten und deren Schicksale beleuchtet und beschreibt, wie sie damit umgehen. Besonders gefällt mir dabei, dass die Personen nicht in 'gut' oder 'böse' eingeteilt werden. Die Vergangenheit hat deren Leben beeinflusst und geformt und Elena Fischer zeigt in diesem Roman, dass menschliche Wärme, Verständnis und Empathie so manche Wunde heilen und Verletzungen vergessen machen kann. Dadurch kann sich alles zum Guten wenden. 

Meine Lieblingswerke

  • Produktbild Ein weites Leben
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    4/5

    Ein weites Leben

    M. L. Stedman erzählt die Geschichte der Familie MacBride, die auf einer abgelegenen Schaffarm in Westaustralien lebt und den Widrigkeiten eines harten, einsamen Lebens trotzt. Nach einem schweren Unfall müssen die Überlebenden — Mutter Lorna, der schwer verletzte Matthew und seine Schwester Rose — ihr Leben neu gestalten und jeder findet dabei seine Art und Weise. Bis erneut das Schicksal zuschlägt... Mit beeindruckender Tiefe und Sensibilität schildert die Autorin die atemberaubende Landschaft und den harten Alltag der MacBrides und schafft eine Atmosphäre, die mich ganz und gar in diese einsame, abgeschiedene Welt gezogen hat. Themen wie Trauer, Schuld Verantwortung und die Kraft immer weiterzumachen, auch wenn das Leben einem alles abverlangt, werden von der Autorin toll eingeflochten. Ein wirklich schönes Buch mit einem doch schönen Ende.

  • Produktbild Fünf, sechs, sieben, acht
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    5/5

    Fünf, sechs, sieben, acht

    Wieder ein sehr schönes Buch von Ewald Arenz. Ich freue mich immer, wenn ein neues Buch von ihm erscheint und auch dieses Mal bin ich nicht enttäuscht worden. Anton, 60 Jahre alt, ist Stepptänzer und Choreograph an einem Theater in einer Kleinstadt. Er liebt seinen Beruf über alles und kann sich ein Leben ohne Tanz nicht vorstellen. Doch dann geschieht das für ihn unfassbare: Er wird entlassen und Nachfolgerin wird - seine Tochter. Schwankend zwischen Wut, Enttäuschung, Stolz und Verzweiflung versucht er den neuen bevorstehenden Lebensabschnitt einzuordnen. Dabei spielt auch seine erste große Liebe, die vor Jahrzehnten plötzlich und ohne Erklärung aus seinem Leben verschwand, eine Rolle. Es wird Zeit, endlich herauszufinden, was damals geschah, um die Wunde, die immer noch klafft, endlich zu heilen. Doch wird er sie nach so vielen Jahren finden? Feinfühlig, unaufgeregt und einfach schön geht Ewald Arenz das Thema 'Altern' an und beschreibt lebensklug, wie Anton diesen neuen Abschnitt, aber auch sein bisheriges neu bewertet.

  • Produktbild Wirf einen Schatten
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    5/5

    Wirf einen Schatten

    Manchmal sind es die ruhigen, leisen Geschichten, die einen besonders berühren und beschäftigen. Das neue Buch von Elena Fischer ist ein solches Geschichte. In einem Bergdorf, Anfang der 60er Jahre, Heilig Abend: der Bauer Joseph sieht keinen Sinn mehr in seinem Leben - seine Frau Lis hat ihn verlassen und den 4jährigen gemeinsamen Sohn Samuel mitgenommen, sein jüngerer Bruder kam auf tragische Weise ums Leben und seine Eltern sind auch schon tot! Als er gerade im Begriff ist, seinem Leben ein Ende zu setzen, klopft Birdie, eine junge Frau, entkräftet und krank, an seine Haustür... Was sich zuerst vielleicht kitschig und abgedroschen anhört, entpuppt sich als wunderbare Geschichte, in der die Autorin behutsam die verschiedenen Protagonisten und deren Schicksale beleuchtet und beschreibt, wie sie damit umgehen. Besonders gefällt mir dabei, dass die Personen nicht in 'gut' oder 'böse' eingeteilt werden. Die Vergangenheit hat deren Leben beeinflusst und geformt und Elena Fischer zeigt in diesem Roman, dass menschliche Wärme, Verständnis und Empathie so manche Wunde heilen und Verletzungen vergessen machen kann. Dadurch kann sich alles zum Guten wenden. 

  • Produktbild Unser Sommer endet nie
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    5/5

    Unser Sommer endet nie

    Virginie Grimaldi gehört zu einer meiner Lieblingsautorinnen. Auch bei diesem Buch gefällt mir ihr sensibler, emotionaler aber auch immer wieder humorvoller Schreibstil und die Tiefe die sich dabei entwickelt. Erzählt wird die Familiengeschichte der Geschwister Agathe und Emma Delorme. Beide treffen sich nach längerer Zeit im Haus ihrer kürzlich verstorbenen Großmutter im französischen Baskenland wieder. Noch einmal wollen sie dort, wo sie einst die Sommer ihrer Jugend verbracht haben, eine Woche gemeinsam Ferien machen, bevor das Haus verkauft wird. Nach und nach vermischen sich die schönen Erinnerungen mit Enttäuschung, Verletzung, aber auch Hoffnung, Verständnis und tiefer Verbundenheit, die letztlich allem trotzt! Ein wunderschönes (Sommer-)buch!

  • Produktbild Wenn die Kraniche nach Süden ziehen
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    5/5

    Wenn die Kraniche nach Süden ziehen

    Irgendwann werden wir alle alt sein und vielleicht auch pflegebedürftig. Vielleicht berührt dieser Roman deshalb so sehr. Denn Bo ist alt (89) und pflegebedürftig. Er lebt mit seinem Hund Sixten allein und wird vom Pflegedienst und seinem Sohn Hans versorgt. Dieser möchte ihm nun seinen Hund wegnehmen, da er der Meinung ist, dass sich Bo sich nicht mehr ausreichend um ihn kümmern kann. Damit bricht für Bo die Welt vollends zusammen. Was bleibt ihm nun? Einfühlsam und klug beschreibt die Autorin die Gefühle und Gedanken des alten Mannes. Dieser schweift gedanklich immer wieder in die Vergangenheit ab, hält Zwiesprache mit seiner Frau (die mit Demenz im Heim lebt), hadert mit seinem Vater und möchte sich mit seinem Sohn aussprechen, was ihm sehr schwerfällt. Ein tolles Buch, berührend, traurig aber auch voll Wärme und Hoffnung.

  • Produktbild Die Insel meiner Schwester
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    5/5

    Die Insel meiner Schwester

    Im Alter von 14 Jahren erfährt Mirjam, dass sie eine Halbschwester hat, Nia. Die beiden verstehen sich auf Anhieb sehr gut und haben von da an eine sehr enge Bindung. Sie verbringen gemeinsame, wunderbare Sommer auf der familieneigenen Schäreninsel Tallholmen. Doch im Laufe der Jahre, die geprägt sind vom Erwachsenwerden, von Ausbildung und Beziehungen zu Männern, wird ihr Miteinander immer wieder auf die Probe gestellt. Der Kontakt wird zunehmend weniger. Nachdem Mirjam wieder einmal längere Zeit nichts von Nia gehört hat und dann eine Einladung zu deren 40. Geburtstag auf die Insel ihrer Jugend, Tallholmen, erhält, hat sie ein mulmiges Gefühl. Das liegt vor allem an Konrad, Nias gewalttätigen und manipulativen Mann, den sie schon einmal verlassen wollte – und doch zurückgekehrt ist. Mirjam beschließt zur Feier ihrer Schwester auf die Insel zu fahren. Als sie dort ankommt braut sich nicht nur ein Unwetter zusammen… nichts wird mehr so sein wie zuvor. Ein toller, sehr spannender Roman, der immer wieder auf andere Zeitebenen springt. Dadurch wird der Spannungsbogen hoch gehalten, so dass man das Buch nicht mehr weglegen möchte.

  • Produktbild Hummerjahre
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    5/5

    Hummerjahre

    Eine wirklich gelungene Fortsetzung der ‚Hummerfrauen‘. Man ist schon auf den ersten Seiten wieder mitten in der Geschichte der Hummerfrauen Ann, Julie und Mina, die auf der malerischen Insel Eagle Island in Main spielt. Allerdings sind mittlerweile 17 Jahre vergangen und entsprechend viel ist in der Zwischenzeit passiert. Dies wird mit Rückblicken aufgearbeitet und geschickt mit der Gegenwart verwoben. Ann ist verstorben, Julie leidet sehr darunter, genau wie unter dem Tod ihres Mannes Nat, Sam und Mina, die eigentlich mit Carlos in Seattle lebt, treffen wieder aufeinander, Mina’s Vater ist todkrank und möchte noch einmal einen Sommer auf Eagle Island verbringen und Judith, Mina’s Mutter trägt immer noch eine Schuld mit sich… Einfach eine tolle Wohlfühlgeschichte, die aber weder banal noch kitschig ist.

  • Produktbild Wenn die Sonne untergeht
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    5/5

    Wenn die Sonne untergeht

    Florian Illies beschreibt in seinem neuen Buch das Jahr 1933 aus Sicht der Familie Mann. Anhand von Tagebucheinträgen und Briefen bekommt der Leser einen sehr guten Einblick in die Ereignisse des Jahres, aber auch in die Gefühlswelten der verschiedenen Mitglieder der Familie Mann, allen voran natürlich in die des Nobelpreisträgers Thomas Mann. 1933 ist in Deutschland das Jahr der Machtübernahme durch die Nazis. Thomas Mann befindet sich auf einer Vortragsreise in Paris und kann, dadurch dass er sich klar zur Demokratie und gegen die Naziherrschaft bekennt, nicht nach München in sein Haus zurückkehren. Nach Zwischenstationen in der Schweiz, landet die gesamte Familie im südfranzösischen Sanary-sur-mèr. Mit anderen Exilanten verbringen sie dort einen Sommer, hin- und hergerissen zwischen Heimweh, Mutlosigkeit, Trauer über den Verlust der Heimat, Zukunftsängsten und gleichzeitig verzaubert vom mediterranen Flair der Cote d’Azur. Obwohl Florian Illies nur aus einem Jahr berichtet, gelingt ihm durch seinen wunderbaren Schreibstil ein kurzweiliges und sehr interessantes Portrait der Familie Mann, ihrer sechs Kinder und auch anderer wichtiger Personen aus deren Umfeld. Ein wirklich tolles Buch.

  • Produktbild Ist doch schön hier
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    4/5

    Ist doch schön hier

    Liesel ist 19, hat gerade das Abitur gemacht und weiß nicht so recht wohin mit sich. Sie wurde von ihrer Großmutter Emmi großgezogen, da ihrer Mutter unter Depressionen leidet. Als Emmi zunehmend dement wird und kaum noch die vielen Fragen die Liesel zu ihrer Familie hat, beantworten kann, beschließt Liesel in die Heimat ihrer Großmutter, dem ehemaligen Ostpreußen, zu reisen. Es wird eine Reise in die Vergangenheit, wo ungeahnte Geheimnisse gelüftet werden und wo Schuld und Schicksal nah beieinander liegen. Diese Reise bringt nach und nach Antworten und Liesel auf den richtigen Weg zu sich selbst. Berührend und nachdenklich stimmend - ein wirklich schönes Buch. 

  • Produktbild Alt genug
    • Imke Volkmann
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    5/5

    Alt genug

    Tolles Buch über das Älter werden und die damit verbundenen Veränderungen. Selbstironisch, kritisch und ehrlich beschreibt Ildiko v. Kürthy ihren Weg - mit allen Höhen und Tiefen, Ängsten und Freuden - mit einer guten Prise Humor, aber auch mit einer beeindruckenden Ernsthaftigkeit.  Ein Buch in dem 'Frau' sich wiederfindet und das Mut und Zuversicht gibt!!!

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