Diese Schmuckausgabe im kleinen Format hat es mir auf Anhieb angetan, als sie bei mir angekommen ist. William Shakespeare ist gerade in der Literatur sehr bekannt und ich freute mich auf die Reise, auf die er mich entführen würde. Das Cover wurde sehr detailliert gestaltet und stellt mit all den schönen Farben und prägenden Elementen einen wahren Blickfang dar. Auch die Innengestaltung verzaubert voll und ganz. Der Einstieg ins Geschehen fiel mir natürlich nicht unfassbar leicht, wie bei Schreibstilen der heutigen Zeit. Doch man gewöhnt sich recht schnell an das Poetische und den Theaterstil. Shakespeare hat eine ganz besondere Art, mit der er erzählt und seine Geschichte zum Leben erweckt. So liebt er die Liebe selbst auf eine ganz besondere Weise und ich mochte es, seinen Erzählungen zu folgen. Es geht hier schließlich um einen Elfen, der mit einem Liebestrank Verwirrung stiftet. Auch deshalb geht es immer wieder voller Humor zu. Diese Geschichte muss einfach gefühlt und geliebt werden. Ihr trefft hier auf Humor, Liebe, Drama, Täuschungen und eine völlig neue Welt zwischen Traum und Realität. Tretet also selbst in den Zauberwald ein, verliebt euch durch den Liebestrank und versucht, nicht den Verstand zu verlieren.
Bewertung
Book Circle Community
5/5
14.01.2026
Buch (Taschenbuch)
Liebeswerter Chaos, ach, die Liebe!
Es startet mit der Liebe: die Hochzeit des Theseus, Herzog von Athen, Vorbereitungen auf das Fest der Liebe per excellence. Leider muss ausgerechnet ein Tag vor seiner Hochzeit der Herr das Gesetz hart auf ein Liebespaar anwenden : die Tochter eines Adligen (Hermia) hat sich in den “falschen” verliebt und sie wird zu einem Leben in einem Kloster verurteilt. Damit ist aber keiner zufrieden : weder der Verlobte Demetrius, der sie unbedingt für sich haben , noch der Liebhaber Lysander, der auf sie nicht verzichten will. Die Szene zieht in den Wald um : Hermia und Lysander versuchen nachts weg von Athen zu fliehen, damit das Gesetzt nicht greift; aber Demetrius, informiert über das Vorhaben von einer engen Freundin von Hermia (Helena, die unsterblich in ihn verliebt ist), macht sich auf die Verfolgung des Liebespaares in den Wald, eng gefolgt von Helena. Die Müdigkeit überfällt alle , da es später Stunde war, und sie legen sich alle in unterschiedlichen Orten zu Ruhe. Schicksal wollte, dass in dem Wald sich eine alte Eifersucht-Reiberei zwischen einer Feekönigin und ihren “geliebten” Elfenkönig zuträgt. Dieser befehlt einem seiner Diener, Droll, die Augen der Königin und die von den unglücklich verliebten mit dem Saft einer Pflanze zu betrüffeln, der sie in den ersten verlieben ließ, auf dem sie beim aufwachen blicken. Es entstehen groteske Situationen : die Königin verliebt sich in einen Mann verkleidet als Pferd (ein Handwerker, der mit seinen Kumpeln ein Theaterstück zu Ehre des Herzogs im Wald probten), Lysander in die unglückliche Helena. Nach einer Nacht voller Herzenschmerzen, Enttäuschungen und neu entflammter Liebe, wird alles wieder von dem tollpatschigen Droll in Ordnung gebracht. Davon bleibt den Opfer dieses Zaubers nur eine vage Erinnerung, wie die eines Traums. Genial und voll Genuss.
Emily
5/5
01.02.2023
Buch (Taschenbuch)
Einfach verzaubernd!
Ein Sommernachtstraum hat mich schon immer sehr angesprochen aber als ich es jetzt kürzlich erneut gelesen habe, wurde ich absolut verzaubert. Ich bin hellauf begeistert von Shakespeare und seinem Talent. Am besten gefällt mir definitiv die Feenwelt, mit Titania und Oberon.
Ich lege jedem dises großartige Theaterstück ans Herz... große Klasse!
Arimas
5/5
06.11.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Nichts als Liebe…
Für Aufmachung und Inhalt. Dieses ist eins meiner liebsten Stücke von Shakespeare. Jeder Charakter ist interessant und liebenswürdig.Und es enthält mein absolutes Lieblingszitat. Das Ende macht einfach nur fröhlich. Wie offensichtlich erkennbar ist es mehr als nur lesenswert.
Darja Behnsch Schriftstellerin
5/5
15.06.2021
Buch (Taschenbuch)
Ein Sommernachtstraum: Eines von Shakespeares besten Stücken!
Wenn man sich so umhört und fragt, was einem von Shakespeare am besten gefällt, dann hört man als aller erstes immer "Romeo und Julia". Ich kann mir selbst nicht erklären, woran das liegt. Ich persönlich muss sagen, dass Shakespeare mit "Ein Sommernachtstraum" oder "Viel Lärmen um Nichts" noch weitaus größere und vor allem komplexere Stücke geschrieben hat, die weitaus verstrickter waren, als es zum Beispiel bei 'Romeo und Julia' der Fall gewesen war. Wenn man hier den Vergleich zieht: Montague und Capulet, zwei große, mächtige Familien, die verstritten waren. Deren einzige Kinder sehen sich, verlieben sich (hier wird von Shakespeare auch so schön die Liebe auf den ersten Blick beschrieben) und wollen sich heimlich verheiraten, weil ja die Eltern dagegen sind. Natürlich endet am Ende alles in einem Drama und beide (das Liebespärchen) sterben durch eigene Hand. Wenn man das aus diesem Blickwinkel betrachtet, dann ist die Geschichte nicht so verzwickt und die Romanfiguren nicht in solche Verwicklungen verstrickt, wie es zum Beispiel in "Ein Sommernachtstraum" der Fall ist. Zwei Männer und zwei Frauen, die jeweils wenn man das so nennen will "den Falschen" lieben, aber von demjenigen natürlich nicht "zurückgeliebt" werden, da dieser wiederum den anderen liebt. Shakespeare beschreibt hier auf wunderbare weise, wie diese vier jungen Menschen an Liebeskummer leiden. Und dann werden zwei davon mit einem Liebeszauber belegt (... ich möchte an dieser Stelle nicht so viel verraten, daher spreche ich hier auch bewusst in Rätseln). Daraus hat Shakespeare dann eine verstrickte Liebeskomödie gemacht, die am Ende aber im Gegensatz zu "Romeo und Julia" ein Happy End hat. So ähnlich war es dann auch bei "Viel Lärmen um nichts". Ich persönlich bin überzeugt davon, dass sich hier Shakespeare viel mehr hat einfallen lassen, um die Geschichte, nennen wir es mal an dieser Stelle "spannender" zu machen bzw. zu gestalten, ohne "Romeo und Julia" diesbezüglich zu "entwerten", denn diese Geschichte ist ja ebenfalls spannend, wenn auch in dieser Form vorhersehbar, und man fiebert trotzdem mit Romeo mit und hofft, er wird rechtzeitig darüber aufgeklärt, dass Julia nicht wirklich tot ist. Bei "Viel Lärmen um Nichts" beweist Shakespeare auch, wie einfach man jemanden "verliebt" machen kann. Und zwar ein Pärchen, das sich im ersten Teil nur neckt und zankt und nichts voneinander wissen will. Shakespeare fädelt hier jedoch geschickt durch einen Spaß der anderen ein "Liebesgerücht" ein, und zack', beide sind plötzlich verliebt ineinander, weil sie sich plötzlich aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachten und davon ausgehen, der andere liebe einen. Hier beweißt er gekonnt, wie leicht es ist, einen Menschen verliebt zu machen. Ich denke, auf diese Art und Weise ist es durchaus sogar im wahren Leben möglich, wenn man solch einen "Trick" benutzt. Diejenigen, die diese wunderbare Story kennen, wissen genau, wen ich meine und wovon ich spreche.
Teil 2 folgt...
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5/5
07.02.2011
Buch (Taschenbuch)
Eine Traumwelt
Shakespeares Sommernachtstraum ist eine wunderbare Geschichte. Sie handelt von einem glücklich verliebten Paar, das nicht zusammensein darf, und einem anderen Mädchen, das einem Mann nachweint, der sie nicht will. In den Wäldern Athens bekommt der Elfenkönig Oberon dieses Unglück mit und möchte ihnen helfen: der Saft einer bestimmten Blume soll einem Menschen in die Augen geträufelt werden, und derjenige verliebt sich dann in den nächsten Menschen, den er sieht. Klingt alles ziemlich romantisch! Wenn der Droll, der diese Aufgabe ausführen soll, nicht die falschen Leute zusammenbrächte und ein heilloses Durcheinander anrichtet!
In diese Geschichte ist natürlich auch Oberon selbst verwickelt, der mit diesem Trick eigentlich seiner Frau Titania einen Streich spielen wollte.
Von diesem Werk bin ich absolut begeistert. Man fühlt mit den Liebenden und lacht über die Verwechslung...
Eine der schönsten Geschichten, die ich kenne.
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