Die Marquise von O… / Das Erdbeben in Chili
Band 8002

Die Marquise von O… / Das Erdbeben in Chili

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.06.2017

Herausgeber

Renate Möhrmann

Verlag

Alfred Kröner Verlag

Seitenzahl

157

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.06.2017

Herausgeber

Renate Möhrmann

Verlag

Alfred Kröner Verlag

Seitenzahl

157

Maße (L/B/H)

17,8/11,6/1,7 cm

Gewicht

200 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-520-86002-6

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Ein weiterer Fiebertraum

Leon am 13.01.2024

Bewertungsnummer: 2108218

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Beide Novellen haben durchaus ihre Daseinsberechtigung und lesen sich in vielen Teilen durchaus flüssig; zeitgleich muss ich allerdings sagen, dass man den Handlungen das Alter anmerkt und sie in einigen Ansichten sehr fragwürdig sind - wobei dies natürlich zur allgemeinen Immersion beiträgt. Auch hier gilt demnach wieder: Leute, die einen gefallen an "klassischer" Literatur finden, werden mit diesen beiden kurzen Erzählungen ihren Spaß haben!
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Ein weiterer Fiebertraum

Leon am 13.01.2024
Bewertungsnummer: 2108218
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Beide Novellen haben durchaus ihre Daseinsberechtigung und lesen sich in vielen Teilen durchaus flüssig; zeitgleich muss ich allerdings sagen, dass man den Handlungen das Alter anmerkt und sie in einigen Ansichten sehr fragwürdig sind - wobei dies natürlich zur allgemeinen Immersion beiträgt. Auch hier gilt demnach wieder: Leute, die einen gefallen an "klassischer" Literatur finden, werden mit diesen beiden kurzen Erzählungen ihren Spaß haben!

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In der Famile

Polar aus Aachen am 16.04.2021

Bewertungsnummer: 589354

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Unterschiedlicher kann die Ausgangssituation nicht sein. Die beiden Erzählungen von Heinrich von Kleist erscheinen wie von feiner wie grober Feder geschrieben. Während in der Marquise von O. das Geheimnis lange gewahrt wird, die unbekannte Schwangerschaft über die Marquise wie ein Mysterium hereinbricht, beschreitet Kleist im Erdbeben von Chili gleich das große Tableau von leidenschaftlicher Liebe, Naturkatastrophe und menschlicher Tragödie. Wo er in der Marquise von O. ein feines Gespür für die gehobene Gesellschaft, ihre Scham vor der Bloßstellung in überzeugenden Charakteren spiegelt, den Schandfleck der Vergewaltigung in den Mittelpunkt rückt, ein Tabuthema gleichermaßen zum literarischen Spiel erhebt, scheint im Erdbeben von Chili vor allem das Holzschnittartige, die Faszination für die Katastrophe die Oberhand zu behalten – sei es menschlicher Art, sei sie in der Natur zu suchen. In beiden Erzählungen kommt es zum Konflikt zwischen Eltern und Kindern, sei es die Ehre, sei es die falsche Wahl, die Eltern versuchen ihre Sicht der Welt, ihre Lebensweise rücksichtslos zu wahren. Die Marquise droht nur, verstoßen zu werden, Josephe und Jeronimo hingen bezahlen mit ihrem Leben dafür. Der weitere Weg des Heinrich von Kleist zeichnet sich hier schon ab.
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In der Famile

Polar aus Aachen am 16.04.2021
Bewertungsnummer: 589354
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Unterschiedlicher kann die Ausgangssituation nicht sein. Die beiden Erzählungen von Heinrich von Kleist erscheinen wie von feiner wie grober Feder geschrieben. Während in der Marquise von O. das Geheimnis lange gewahrt wird, die unbekannte Schwangerschaft über die Marquise wie ein Mysterium hereinbricht, beschreitet Kleist im Erdbeben von Chili gleich das große Tableau von leidenschaftlicher Liebe, Naturkatastrophe und menschlicher Tragödie. Wo er in der Marquise von O. ein feines Gespür für die gehobene Gesellschaft, ihre Scham vor der Bloßstellung in überzeugenden Charakteren spiegelt, den Schandfleck der Vergewaltigung in den Mittelpunkt rückt, ein Tabuthema gleichermaßen zum literarischen Spiel erhebt, scheint im Erdbeben von Chili vor allem das Holzschnittartige, die Faszination für die Katastrophe die Oberhand zu behalten – sei es menschlicher Art, sei sie in der Natur zu suchen. In beiden Erzählungen kommt es zum Konflikt zwischen Eltern und Kindern, sei es die Ehre, sei es die falsche Wahl, die Eltern versuchen ihre Sicht der Welt, ihre Lebensweise rücksichtslos zu wahren. Die Marquise droht nur, verstoßen zu werden, Josephe und Jeronimo hingen bezahlen mit ihrem Leben dafür. Der weitere Weg des Heinrich von Kleist zeichnet sich hier schon ab.

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von Heinrich Kleist

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