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Produktbild: Ermordung des Glücks
Artikelbild von Ermordung des Glücks
Friedrich Ani

1. Ermordung des Glücks

Ermordung des Glücks Ein Fall für Jakob Franck

Gesprochen von
56
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

August Zirner

Spieldauer

7 Stunden und 44 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

06.09.2017

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

72

Verlag

Osterwoldaudio

Sprache

Deutsch

EAN

9783844916874

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

August Zirner

Spieldauer

7 Stunden und 44 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

06.09.2017

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

72

Verlag

Osterwoldaudio

Sprache

Deutsch

EAN

9783844916874

Herstelleradresse

OSTERWOLDaudio
Völckersstr. 18
22765 Hamburg
Deutschland
Email: info@hoerbuch-hamburg.de
Url: www.hoerbuch-hamburg.de
Telephone: +49 40 89720780
Fax: +49 40 897207810

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  • Recensio

    aus Datteln

    5/5

    03.04.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein beeindruckendes Buch

    Den pensionierten Kriminalbeamten Jakob Franck kenne ich bereits aus dem ersten Teil "Der namenlose Tag". Ich nahm ihn als einen authentischen und liebevollen Charakter wahr, ohne Berührungsängste, jedoch mit viel Mitgefühl seinen Mitmenschen gegenüber ausgestattet. Dieses Bild von ihm blieb mir im zweiten Teil erhalten. Um was geht es? Wie muss es sich für ein Ehepaar anfühlen, wenn der eigene Sohn nicht mehr nach Hause kommt? Der 11-jährige Lennard verschwindet eines Tages nach dem Sport. Die Polizei hat keinerlei Anhaltspunkte. Aufgrund eines starken Unwetters, lassen sich weder Zeugen noch verwertbare Spuren finden. 34 quälende Tage lang warten die Eltern auf den einen tröstlichen Anruf. Die Wahrheit jedoch dringt kompromisslos und mit zerstörerischer Kraft in die Realität ein. Man findet die Leiche des Jungen in einem Waldgebiet. Jakob Franck ist es schließlich, der die schreckliche Nachricht den Eltern überbringt. Man spürt förmlich, wie die Hoffnung, an die sie sich bis zuletzt klammerten, mit einem Fingerschnipp entschwindet und erdrückende Trauer an ihre Stelle tritt. Während der Vater verzweifelt Halt bei seiner Frau sucht, zieht diese sich zunehmend zurück. Die neue Zweisamkeit scheint zu zerbrechen. Trotz aller Bemühungen der Beamten, stagnieren die Ermittlungen. Man will den Fall zu den Akten legen, doch Jakob Franck hat bereits für sich entschieden, so lange nach dem Täter zu suchen, bis dieser gefasst wird. Die Charaktere sind authentisch, ihr Auftreten gut durchdacht. Friedrich Ani lässt beinahe jede Figur selbst zu Wort kommen. Wer den ersten Teil gelesen hat, weiß, dass der Autor den Fokus primär auf die einzelnen Protagonisten legt und den Kriminalfall sowie dessen Lösung absichtlich sekundär thematisiert. Weg von all den pauschalisierenden Klischees, die mit den Charakteren des Genres "Krimi" indes einhergehen. Der Schreibstil ist auch im Nachfolgeband ziemlich anspruchsvoll. Dies ist keine Lektüre, die man vor dem Zubettgehen liest. Vielmehr sollte dem Buch besondere Aufmerksamkeit zuteil werden. Die Sprache glänzt mit einer atmosphärisch dichten, ergreifenden und unmissverständlichen Präzision. Das Cover ist in einem dezenten Blauton gehalten, der Name des Autors in Schwarz, der Buchtitel in Weiß. Zu sehen sind die Silhouetten zweier Erwachsener und die eines Kindes. Passend, wie ich finde, wenn man den Inhalt kennt. Fazit: Dieser Krimi hat mich emotional gepackt, hochgeworfen und wieder aufgefangen. Derart schwermütige Melancholie erlebe ich selten beim Lesen. Ein beeindruckendes Buch!

  • Bewertung

    5/5

    06.12.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der " andere Krimi "

    Der pensionierte Kommissar Jakob Franck hat ein sehr ruhiges Leben. Er ist eher der bärbeissige Typ, lebt alleine, hat kaum Freunde - aber einen seltsamen Umgang: Personen aus seinen ungelösten Fällen besuchen ihn des Abends oder auch Nachts. Sie sitzen auf den Stühlen in seinem Arbeitszimmer, wo er ihre Akten im Regal stehen hat. Nicht das es viele wären - aber die ungelösten Fälle lassen ihn nicht los. Die Geschichte beginnt mit einem verschwundenen Jungen, den man ermordet auf findet. Seine Kollegen kommen nicht Recht weiter und bitten ihn um Hilfe. Das ist der Anfang eines besonderen Krimis. Kein Reisser, sondern ehrliche Polizeiarbeit - manchmal an der Grenze des erträglichen. Tiefgründige Psychogramme der Protagonisten sind bei Friedrich Ani selbstverständlich. Aber auch eine spannende Handlung, die uns Leser fesselt. Es lohnt sich Friedrich Ani zu entdecken.

  • Pedi

    5/5

    27.11.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jakob Francks zweiter Fall

    Seit 2015 „ermittelt“ der pensionierte Kriminalbeamte Jakob Franck, einst spezialisiert darauf, Todesnachrichten zu überbringen und nun, nach seiner Pensionierung, immer noch dabei, diese ungeliebte, schwierige Aufgabe zu übernehmen. Im aktiven Dienst befinden sich sein Freund und ehemaliger Kollege André Block und die Kommissarin Elena Holland. Sie alle sind nachdenklich, introvertiert, zurückgezogen, mit mehr oder weniger gescheitertem Privatleben und unkonventionell in ihren Ermittlungsmethoden. Und genauso ungewöhnlich sind die Fälle, die den Romanen Friedrich Anis zugrunde liegen. Keine bestialischen Ritualmorde, keine Gewalt im Bandenmilieu, keine politischen Intrigen. Es sind die stillen Fälle, die plötzlich Verschwundenen, die leisen Morde aus Verzweiflung, oder wie in Francks erstem Fall, in "Der namenlose Tag", ein 20 Jahre zurückliegender Selbstmord einer 17jährigen, in dem Franck einst ermittelte.  Diesmal ist es das Verschwinden des elfjährigen Lennard Grabbe und das Auffinden seiner Leiche 34 Tage später, um das sich das Geschehen dreht. Der Junge kam an einem kalten, stürmischen Wintertag vom Fußball, das Fahrrad war fort, gestohlen und das Handy lag zuhause. Doch was führte ihn fort von der Straße, in der Dunkelheit über den einsamen Spielplatz? Vor allem müssen die Eltern betreut werden. Mit dem Überbringen der Nachricht vom Tod ihres über alles geliebten Kindes geschah die „Ermordung des Glücks“, von dem der Titel spricht. Ani beschreibt die Qual der Mutter, die völlig zerbricht. Ihre Reaktion ist extrem, vielleicht sogar ein wenig zu überspitzt. Aber was ist eine „normale“ Reaktion auf einen solchen Verlust? Das Buch besteht zum großen Teil aus meisterhaften Monologen, dem verzweifelten Versuch, das Geschehen, das Leben, sich selbst zu verstehen. Darauf, auf das Entschleunigte, muss man sich einlassen können. Genauso wie auf die Düsternis, die unendliche Melancholie und Traurigkeit, die in Anis Büchern herrscht. Auf das gar nicht prächtige München der Randbezirke, der Aussichtslosigkeit. Dann erfährt man bei Friedrich Ani viel über die Menschen und ihren Kampf um ein bisschen Glück, und leider auch oft über ihr Scheitern. Und das in hoher sprachlicher und literarischer Qualität. 

  • Pedi

    5/5

    27.11.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Seit 2015 „ermittelt“ der…

    Seit 2015 „ermittelt“ der pensionierte Kriminalbeamte Jakob Franck, einst spezialisiert darauf, Todesnachrichten zu überbringen und nun, nach seiner Pensionierung, immer noch dabei, diese ungeliebte, schwierige Aufgabe zu übernehmen. Im aktiven Dienst befinden sich sein Freund und ehemaliger Kollege André Block und die Kommissarin Elena Holland. Sie alle sind nachdenklich, introvertiert, zurückgezogen, mit mehr oder weniger gescheitertem Privatleben und unkonventionell in ihren Ermittlungsmethoden. Und genauso ungewöhnlich sind die Fälle, die den Romanen Friedrich Anis zugrunde liegen. Keine bestialischen Ritualmorde, keine Gewalt im Bandenmilieu, keine politischen Intrigen. Es sind die stillen Fälle, die plötzlich Verschwundenen, die leisen Morde aus Verzweiflung, oder wie in Francks erstem Fall, in "Der namenlose Tag", ein 20 Jahre zurückliegender Selbstmord einer 17jährigen, in dem Franck einst ermittelte.  Diesmal ist es das Verschwinden des elfjährigen Lennard Grabbe und das Auffinden seiner Leiche 34 Tage später, um das sich das Geschehen dreht. Der Junge kam an einem kalten, stürmischen Wintertag vom Fußball, das Fahrrad war fort, gestohlen und das Handy lag zuhause. Doch was führte ihn fort von der Straße, in der Dunkelheit über den einsamen Spielplatz? Vor allem müssen die Eltern betreut werden. Mit dem Überbringen der Nachricht vom Tod ihres über alles geliebten Kindes geschah die „Ermordung des Glücks“, von dem der Titel spricht. Ani beschreibt die Qual der Mutter, die völlig zerbricht. Ihre Reaktion ist extrem, vielleicht sogar ein wenig zu überspitzt. Aber was ist eine „normale“ Reaktion auf einen solchen Verlust? Das Buch besteht zum großen Teil aus meisterhaften Monologen, dem verzweifelten Versuch, das Geschehen, das Leben, sich selbst zu verstehen. Darauf, auf das Entschleunigte, muss man sich einlassen können. Genauso wie auf die Düsternis, die unendliche Melancholie und Traurigkeit, die in Anis Büchern herrscht. Auf das gar nicht prächtige München der Randbezirke, der Aussichtslosigkeit. Dann erfährt man bei Friedrich Ani viel über die Menschen und ihren Kampf um ein bisschen Glück, und leider auch oft über ihr Scheitern. Und das in hoher sprachlicher und literarischer Qualität. 

  • Bewertung

    5/5

    23.11.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Fossil

    Ein toter Junge, eine denkbar schlechte Spurenlage, bald stockt die Arbeit der Sonderkommission. Ein zweites Mal unterstützt Jakob Franck seine Ex-Kollegen. Schmerzhaft intensiv taucht der Leser in die Brüche und Verwerfungen ein, die dieser Todesfall offenbart. Für Liebhaber entschleunigter Kriminalromane mit minutiöser Feinarbeit.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (56)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.10.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gedankenfühligkeit.....

    Exkommissar Jacob Franck, den man bereits aus der namenlose Tag kennt, unterstützt seine ehemaligen Kollegen bei der Mordermittlung im Fall des elfjährigen Lennard. Mittels seiner speziellen Technik, der Gedankenfühligkeit, spürt er Fakten nach, immer auf der Suche nach dem richtigen Ansatz. Ein besonderer Kriminalroman, der mich um meinen Schlaf gebracht hat. Tiefgründig, kritisch und menschlich erzählt.
  • Zum Bewerterprofil von Annette W.

    Annette W.

    Thalia Berlin – Alexa

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.09.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der etwas andere Krimi! Unaufgeregtes...

    Der etwas andere Krimi! Unaufgeregtes Erzählen mit wenig Blut und wenig Hochspannung, aber trotzdem unglaublich fesselnd! Unbedingt lesen!
  • Zum Bewerterprofil von Carola Ludger

    Carola Ludger

    Thalia Lippstadt

    Buchhändler*in

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    4/5

    21.01.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Krimi, der bedächtigen Töne

    Der zweite Fall für den pensionierten, bedächtig agierenden Kommissar Jakob Franck heißt ganz pathetisch „Ermordung des Glücks“. Doch nichts anderes geschieht, überbringt man Eltern die Todesnachricht ihres Kindes, dazu noch wenn es brutal ermordet wurde. Es geht hier nicht um rasante Action und nervenzerreißender Spannung, sondern um die komplexe und atmosphärische dicht Schilderung über menschliche und gesellschaftliche Abgründe. Aber auch da stehen einem die Nackenhaare hoch. Die heile Welt von Tanja und Stephan Grabbe bricht jäh auseinander. Die Mutter findet keinen Halt und Franck‘s Anliegen ist es, ihnen Gewissheit über den Mord zu verschaffen. Dazu muss er, ebenso wie die Soko, lange im Dunkeln tappen. Bringt die Gewissheit am Ende auch die gewünschte Erlösung? Ani erzählt mit großem Einfühlungsvermögen, teils melancholisch und entwickelt dadurch einen ganz feinen Lesesog. Der Roman ist nicht so düster, wie man befürchten könnte, zeichnet starke Psychogramme.
  • Zum Bewerterprofil von Sabine Schmidt

    Sabine Schmidt

    Thalia Korbach

    Buchhändler*in

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    4/5

    16.12.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Ermordung des Glücks ist weniger...

    Die Ermordung des Glücks ist weniger Kriminalroman, als viel mehr berührendes Psychogramm der Menschen, die nach dem gewaltsamen Tod eines geliebten Menschen weiterleben müssen.
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Ackermann

    Ulrike Ackermann

    Thalia Erlangen

    Buchhändler*in

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    4/5

    21.10.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der etwas andere Thriller

    Das Glück stirbt für Tanja mit der Ermordung ihres Sohnes Lennard - Jakob Franck ermittelt und deckt ungeahnte Abgründe auf.... Dieser Thriller strickt ein Psychogramm des Täters mit unerwarteten Wendungen! Traurig - melancholisch - lesenswert!

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Bewertungen (5)

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