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Produktbild: Tochter des Regenwaldes
Artikelbild von Tochter des Regenwaldes
Nemonte Nenquimo

1. Tochter des Regenwaldes

Tochter des Regenwaldes Meine Wurzeln, mein Volk und der Kampf gegen die Zerstörung unserer Heimat

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Friederike Becht

Spieldauer

14 Stunden und 5 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

10.06.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

170

Verlag

Random House Audio

Originaltitel

We Will Not Be Saved (Headline 2024)

Übersetzt von

Elisabeth Schmalen

Sprache

Deutsch

EAN

9783837167610

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Friederike Becht

Spieldauer

14 Stunden und 5 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

10.06.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

170

Verlag

Random House Audio

Originaltitel

We Will Not Be Saved (Headline 2024)

Übersetzt von

Elisabeth Schmalen

Sprache

Deutsch

EAN

9783837167610

Herstelleradresse

Random House Audio [9]
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Fax: +49 89 41363333

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  • Bewertung

    aus Leipzig

    5/5

    20.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wichtiges Buch

    Ein wichtiges Buch Mich faszinieren andere Kulturen und Lebensgewohnheiten schon immer. Als Kind fand ich es spannend zu sehen, dass nicht alle leben wie wir. In einer Wohnung und mit fließendem Wasser aus der Wand. Das es Menschen gibt, die “anders” leben. Daher wollte ich gern die Geschichte von Nemonte Nenquimo lesen. Sie beginnt in ihrer Kindheit in Ecuador. Sie wird in den Stamm der Waorani im Regenwald hineingeboren. Schon dort gibt es eine Frau, die den dort lebenden Menschen das Christentum näher bringen möchte. Das zieht sich durch ihre Kindheit und Jugend und doch sind es ihre eigenen Wurzeln, die immer stärker sind. Wegen ihres Einsatzes wird Nemonte Nenquimo schließlich von den indigenen Völkern vom Stamm der Waorani zur Präsidentin gewählt, und 2019 gelingt ihr ein spektakulärer Sieg gegen die Ölkonzerne und die ecuadorianische Regierung, der über 200.000 Hektar Regenwald vor der Zerstörung schützt. Nemonte nimmt und mit in ihre Welt und ich war und bin immer noch fasziniert. Sie beschreibt klar und deutlich, aber auch emotional, was sie erlebt hat. Wie sie sich ein Kleid gewünscht hat und das nur bekam, weil sie in die Kirche ging. Alles hat seinen Preis. Das hat sie schon in jungen Jahren lernen müssen. Umso toller ist es, wie sie es geschafft hat, für sich und ihr Volk einzustehen. Ihre Heimat zu schützen und sich nicht klein zu machen. Für manche Leser sicher gut zu wissen - es ist im Grunde zwar eine Biographie/Sachbuch, doch ist es als Roman verfasst und somit wirklich flüssig zu lesen. Das einzige, was ich mir anders gewünscht hätte - die Kapitel und Abschnitte wurden einfach durchnummeriert. Hier hätte ich mir wenigstens ein kleines Schlagwort zur Orientierung gewünscht. Dass nun auch dieses Buch erscheint , ist ein weiterer Meilenstein, um ihre Worte und Erlebnisse Menschen zugänglich zu machen. Wir alle sollten mehr auf unsere Natur achten. Wir haben nämlich nur diese eine. ISBN: 978-3453218369 Umfang: 400 Seiten Autorin: Nemonte Nenquimo Verlag: Heyne Erscheinungsdatum: 12.06.2024

  • Bewertung

    5/5

    08.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr bewegend

    Ein wundervolles Buch! Es ist kaum zu ertragen was den Waorani, speziell Nemonte, aber auch anderen indigenen Völkern passiert ist. Eine große Mahnung an uns alle unsere Natur besser zu schützen.

  • Lia48

    5/5

    01.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Christen vs. indigene Waorani im Regenwald - eine Frau kämpft für ihr Volk

    „Eine Geschichte, die niemand erzählt, stirbt.“ ---- INHALT: Nemonte Nenquimo wächst im Regenwald Ecuadors im Stamm der Waorani heran. Hier lebt sie mit ihrer Familie im Dorf Toñampare im Einklang mit der Natur, mit den Tieren, Pflanzen sowie mit dem Wissen und den Geheimnissen ihrer Ahnen. Sie vertrauen auf die Kräfte der Schamanen und Pflanzen, auf die Weisheit und Erfahrung der Ältesten und sie spüren die Seelen ihrer Vorfahren, die als Geisterjaguare in den Wäldern leben und dort zu ihnen sprechen. Gleichzeitig wird das Dorf seit Jahren von einer weißen, christlichen Missionarin geleitet, die aus der Zivilisation stammt und die Einwohner mit Geschenken lockt, oder ihnen medizinische Hilfe anbietet, wenn sie im Gegenzug sonntags ihren Gottesdienst besuchen. Rachel verabscheut deren indigene Kultur, versucht die Menschen zum christlichen Glauben zu führen, ihnen Kleidung und christliche Namen aufzudrängen, sie von ihren Traditionen und ihrer spirituellen Lebensweise zu trennen, damit sie „Erlösung“ finden können. Dass vor Jahren so viele der Leute an Polio gestorben sind, war ihrer Meinung nach der Zorn und die Strafe Gottes für den fehlenden Glauben an „Wengongi“ – den Gott der Christen. Mit 14 Jahren verlässt Nemonte zum Missfallen ihrer Familie, das erste Mal den Regenwald, besucht eine christliche Schule und wird schließlich zur Mission ausgebildet. Doch dabei gerät sie an weiße Christen, die ihr im angeblichen Namen Gottes viel Leid zufügen. „Gott hatte bestimmte Vorstellungen davon, wie ich sein sollte. Er wollte, dass ich es ihm recht machte, und wenn ich mich weigerte, belehrte mich das Paddel eines Besseren.“ „Den Großteil meines Lebens war ich den weißen Leuten gefolgt. Ich hatte mir für sie die Zähne rausreißen lassen. Ich hatte mein Zuhause für sie verlassen. Sie hatten Hoffnungen und Träume in mir geweckt und mich gebrochen zurückgelassen.“ Nemonte sehnt sich immer mehr nach der Geborgenheit ihrer Familie und nach dem gewohnten Leben im Regenwald zurück. Aber würden ihre Eltern sie überhaupt zurücknehmen, nachdem sie solche „Schande“ über sie gebracht hatte? Schließlich folgt Nemonte dem Ruf ihrer Ahnen, setzt sich für ihr Volk ein, wird Anführerin des Stammes der Waorani, findet ihre Berufung und wird zur erfolgreichen Aktivistin, die gegen mächtige Ölkonzerne kämpft, welche Kriege auslösen, die Gewässer vergiften und den Regenwald zerstören. „Die Weißen zerstören den Wald, weil sie ihn nicht kennen (…). Es ist leicht, etwas zu zerstören, über das man nichts weiß.“ ---- MEINUNG: Wow, was für ein intensives Buch, was für eine starke Frau, was für eine eindrückliche, autobiografische Geschichte! Es fällt mir schwer, hier die richtigen Worte zu finden. Zu Beginn lernt man erst einmal etwas über die Lebenswelt der indigenen Waorani kennen. Da ich vorher noch nie etwas über sie gelesen hatte und sie so fernab von jeder Zivilisation leben, fand ich dies sehr interessant, auch wenn der Spannungsbogen hier etwas geringer ausgeprägt ist. Mit der Zeit erfährt man immer mehr über ihre Kultur und Traditionen. Man spürt das Misstrauen der Einwohner gegenüber den Weißen. Verständlich, nachdem so viele von ihnen vor Jahren getötet wurden und als ihnen die weiße Rachel eine andere Kultur und Religion aufzwingen möchte. Diese Scheinheiligkeit und das Verhalten mancher Missionare, fand ich schmerzhaft, zu lesen. Wie muss es sich anfühlen, wenn einem so vieles, was die eigene Identität betrifft, für schlecht empfunden und/ oder weggenommen wird? Wie, wenn man als Mutter eines kranken Kindes damit erpresst wird, dass man nur Hilfe bekommen wird, wenn man dafür die Kirche besucht? Wie, wenn die Abbildung des Teufels in der Sonntagsschule dem eigenen schwarzen Großvater ähnelt, während Gott weiß dargestellt wird? Wie, wenn einem Angst vor einem zornigen und strafenden Gott gemacht wird? Wie, wenn die eigenen Bemühungen nie genug sind? Wie, wenn Missionare das Vertrauen junger Leute missbrauchen, Grenzen überschreiten, sich an Kindern vergehen und Gewalt als „Gottes Hand“ rechtfertigen? Mit der Zeit hatte ich immer mehr Mitgefühl für Nemonte und habe sehr mit ihr mitgefiebert. Ich konnte ihre Zerrissenheit spüren und ihr Wanken bzgl. ihrer Identität gut nachvollziehen. („War es möglich, zwischen den Welten zu leben, zwischen den Sprachen, zwischen Vergangenheit und Zukunft?“) Umso bemerkenswerter ist die Entwicklung, die sie gegen Ende an den Tag legt, wie sie schließlich für ihre Wurzeln, Rechte und für die Erhaltung des Regenwaldes kämpft und wie sie sich für ihr Volk starkmacht. Durch die vielen Wörter auf Wao Tededo, zahlreiche unbekannte Namen und Orte, Tiere, Pflanzen und andere Fremdwörter, war dies für mich kein Buch, das man eben mal durchliest. Eine Liste mit Erklärungen bzw. Übersetzungen wäre hilfreich gewesen. Die Themen unter die Haut. Man muss sich daher schon etwas Zeit für die Lektüre nehmen, aber es lohnt sich! Die Aussagen und Gedanken der Protagonistin am Anfang entsprachen meinem Empfinden nach nicht denen einer 6-Jährigen – da bin ich immer empfindlich. Doch das Buch enthält so viele starke Inhalte, dass ich darüber überwiegend hinwegsehen kann. Ich musste mir immer wieder klarmachen, dass dies die reale Geschichte einer starken Frau darstellt und keine fiktive Handlung! Das Leben schreibt oftmals die eindrücklichsten Geschichten! ---- FAZIT: Eine unbedingte Leseempfehlung für eine wirklich starke, autobiografische Geschichte über das Leben zwischen zwei Welten, der heutigen Anführerin der indigenen Waorani! 4,5-5/5 Sterne und ein Jahreshighlight! ---- C. N.: V. a. Se*ueller & religiöser Missb*auch, Bestrafung in Form von physischer Gewalt, Rassismus

  • Astrid Wergen

    5/5

    08.10.2024

    eBook (ePUB)

    Wahre Begebenheit

    Wie fängt man eine Rezension an über ein Buch, das einen bewegt hat? Wir finden uns im Amazonas wieder, in dem Nemonte Nenquimos Familie und Stamm lebt. Dieser Stamm steht stellvertretend für so viele teils unbekannte Stämme, die seit Ewigkeiten im Urwald Amazonas leben, und ihn sehr genau kennen. Jede Veränderung wird bemerkt, jedes Detail zählt. In enger Verbindung leben die Menschen dort mit den Tieren und Pflanzen. Als eines Tages ein Flugzeug landet, wird schnell klar, dass diese nichts Gutes für den Stamm bedeuten. Es sind Mitarbeiter einer Ölfirma, die eine Ölquelle in der Region ausgemacht haben, wo Nemontes Stamm lebt. Die Mitarbeiter der Ölfirma wollen das Öl bergen, bringen Geschenke, bieten den Einheimischen Jobs an. Zudem kommen einige Missionare, die den Menschen ihren Glauben überstülpen wollen. Erst lässt sich Nemonte überzeugen von der neuen Glaubensrichtung, folgt den Missionaren sogar in die nächst größere Stadt. Doch bald merkt sie, dass dies nicht das wirkliche Glück ist, das sie für ihr Leben benötigt. Sie zieht zurück in ihr Heimatdorf, und versammelt alle betroffenen Stämme um sich, um den Kampf gegen den Ölkonzern anzutreten. Es ist ein sehr persönliches Buch über Nemonte Nenquimo. Sie erzählt ihre eigene Geschichte, die vermutlich vielen Menschen im Amazonasgebiet so oder so ähnlich ergangen sein wird. Die Geschenke sind Dinge, mit denen die Bewohner des Amazonasgebietes wenig bis gar nichts anfangen konnten. Die christliche Religion ist nicht die ihre. Die Jobs bei der Ölfirma sind anstrengend, schlecht bezahlt. Hier wurde – wie so oft – die Bedürfnisse gieriger Wesen anderen Menschen übergebügelt, ohne zu prüfen, ob das wirklich sinnvoll ist. Nemonte ist nicht nur einen schmerzhaften Weg gegangen. Sie war stark genug, um den Kampf aufzunehmen, der sich nach David gegen Goliath angefühlt haben muss. Sie hat viele Gespräche führen müssen mit anderen Stämmen, Überzeugungsarbeit geleistet, und Hilfe an Stellen erfahren dürfen, mit der sie vermutlich nicht gerechnet hat. Sie hat eine Hilfsorganisation gegründet, und ihren Mann kennen gelernt. Nemonte konnte den Kampf gegen den Ölriesen gewinnen. Dieses Buch hat mich in sofern beeindruckt, da es die Wandlung von Nemonte sehr eindeutig beschrieben hat. Zuerst war sie dem neuen gegenüber nicht abgeneigt, auch wenn sie z. B. den christlichen Glauben nicht ganz verstanden hat. Sie wurde entsprechend unter Druck gesetzt von den Missionaren, wurde sozusagen beeinflusst. Aber auch die Wandlung, die Besinnung zu ihrer Vergangenheit und der Geschichte ihres Stammes, war toll zu lesen. Leider hat Nemontes Stamm und die Nachbarstämme sehr viel schlechtes erfahren, während sie für die Ölfirma gearbeitet haben. Allein Nemontes Erfahrung mit den Zähnen hat mich schockiert. Aber ich freue mich sehr für Nemonte, dass sie den Kampf gewonnen hat gegen die Ölfirma und sie einen tollen Partner gefunden hat.

  • ancla_books4life

    aus Schwerte

    5/5

    27.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Top aktuell! Bewegend, eine wichtige Stimme!

    **** Worum geht es? & Mein Eindruck **** Ein Buch über das man nicht viel sagen muss, denn meiner Ansicht nach, sollte man es einfach lesen! Es ist die Geschichte von Nemonte und Mitch, aber vor allem die Geschichte aller indigenen Völker, im Regenwald oder sonst wo auf der Welt. Es ist ein Statement, ein Kampf der Möglichkeiten eröffnet und der Einblick in eine Lebensweise, die uns hoffentlich noch besseres lehren wird. Es ist ein beeindruckendes Buch. Die Bilder in der Mitte lassen es erst so richtig real werden und ich möchte einfach Danke sagen. Danke für diese Worte, für diese Erzählung und diese reflektierten Einblicke und Emotionen. Ich habe viel gelernt und werde dieses Buch nicht vergessen. **** Empfehlung? **** Wer etwas über das Leben indigener Völker, vor allem in Ecuador, lernen möchte, sollte dieses Buch lesen. Eine absolute Bereicherung.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (15)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von I. Knoff

    I. Knoff

    Thalia Münster – Münster-Arkaden

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.01.2026

    eBook (ePUB)

    "Der Schutz des Amazonasgebiets bedeutete, das eine Zuhause zu bewahren, das wir alle teilen - Mutter Erde."

    Entgegen des verbreiteten Glaubens, dass Kolonialisierung ein Konzept der Vergangenheit ist, wird es auch zur heutigen Zeit noch aktiv betrieben. Nemonte Nenquimos Memoiren geben einen Blick auf die brutale Realität hinter der romantisierten Missionarsgeschichte und zeigen auf, wie Indigene Völker von geldhungrigen Konzernen und Regierungen belogen, ausgebeutet und durch Fahrlässigkeiten vergiftet und getötet werden. Sie erzählt aber auch von dem Mut, der Weisheit und der Liebe ihres Volkes und der Macht der Gemeinschaft, sodass man das Buch, trotz der melancholischen Hintergrundstimmung, mit einem hoffnungsvollen Gefühl abschließt. Diese Memoiren machen wütend, traurig und hinterlassen ihre Spuren.
  • Zum Bewerterprofil von Heike Fischer

    Heike Fischer

    Thalia Hürth – EKZ Hürth-Park

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein bemerkenswerte Frau und Kämpferin...

    Ein bemerkenswerte Frau und Kämpferin für ihre Kultur und gegen den Raubbau und Ausverkauf des Regenwaldes von Equador. Das besonderes an dieser Geschichte ist, WIE sie erzählt wird. Einsichten in eine Welt, die wir sonst nie wirklich betreten werden. Eine wertvolles Buch!
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Eine Geschichte, die niemand erzählt, stirbt“

    Missionarischer Eifer und die Gier nach Erdöl machen dem Leben des indigenen Volkes im Regenwald, in seiner bisherigen Form ein Ende. Nemonte Nenquimo wächst im Verbund der Waorani auf, das uralte Wissen über Pflanzen, Natur und Spiritualität wird ihr gelehrt. Im Alter von vierzehn Jahren besucht sie eine christliche Schule, kehrt aber zurück, um zu kämpfen. Gegen die Zerstörung ihrer Kultur, des Lebensraumes Regenwald, gegen Ausbeutung und Bevormundung. Tatsächlich erringt sie einen historischen Sieg, der ihrem Volk eine Heimat sichert und eine große Fläche Regenwald schützt. Das Buch bietet detaillierte Einblicke in Leben und Bräuche der Waorani, eine für uns fremde Welt, die absolut schützenswert ist. Es ist zum Fremdschämen, die Rücksichtslosigkeit und Arroganz der Konzerne und der missionierenden Weißen.
  • Zum Bewerterprofil von J. Greiner

    J. Greiner

    Thalia Köln-Kalk – Köln Arcaden

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nemonte Nenquimo erzählt von ihrem...

    Nemonte Nenquimo erzählt von ihrem Aufwachsen im Regenwald, zwischen der Tradition ihres Stammes und dem christlichen Glauben der Missionare. Außerdem erzählt sie von ihrem Kampf für den Schutz ihrer Heimat und der Natur. Poetisch erzählt und spannend geschrieben. Ein Highlight!
  • Zum Bewerterprofil von Jan Eikenbusch

    Jan Eikenbusch

    Thalia Leverkusen

    Buchhändler*in

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    4/5

    22.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine faszinierende Lebensgeschichte...

    Eine faszinierende Lebensgeschichte zwischen zwei Welten. Vom schmerzlichen Verlust und dem Wiederfinden und Verteidigen der eigenen Identität.

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