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Produktbild: Vigil

Vigil

1

26,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

46494

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.01.2026

Verlag

Random House N.Y.

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21,4/14,7/2,2 cm

Gewicht

335 g

Farbe

Anthrazit / Kaffee

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-525-50962-2

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

46494

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.01.2026

Verlag

Random House N.Y.

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21,4/14,7/2,2 cm

Gewicht

335 g

Farbe

Anthrazit / Kaffee

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-525-50962-2

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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  • wal.li

    Thalia Book Circle Community

    3/5

    11.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Heilige Pflicht

    Viel zu früh ist die damals 22jährige Jill Blaine aus dem Leben geschieden, wobei diese Umschreibung, wie sie zu Tode gekommen ist, eher eine Darstellung für sanftmütige Gemüter ist. Jedenfalls wandelt sie seitdem in einer Zwischenwelt und hat schon über dreihundert Sterbende tröstend ins Jenseits begleitet. Ihre neueste Aufgabe stellt sich jedoch anders dar als gewohnt. Der Ölmagnat K. J. Boone liegt in den letzten Zügen. Er denkt allerdings nicht daran, über sein Leben zu reflektieren. Er hat nichts falsch gemacht und er hat auch nie irgendetwas anders dargestellt als es ist. Er war ein guter Mensch, der von sehr wenig aufgestiegen ist.  So eine schwierige Aufgabe hatte Jill Blaine bisher noch nicht. Viele quasi Kollegen von ihr erscheinen am Totenbett und jeder hat eine andere Klage. Boone scheint alles andere als ein guter Mensch gewesen zu sein. Nur er selbst glaubt das nicht und erinnert sich lieber an positive Momente. Können Erinnerung und Wahrheit so voneinander abweichen? Jill beginnt auch über ihren eigenen Tod nachzudenken. Lebt ihr Mann noch? Was ist nach ihrem frühen Tod geschehen? Sie konfrontiert sich und muss einige Enttäuschungen überwinden. Wie viel wiegt ein Leben und wie schwierig kann es werden, einen Sterbenden zu begleiten? Wenn man „Lincoln im Bardo“ mochte, hat man einige Erwartungen an das weitere Werk des Autors. Womit man allerdings nicht unbedingt rechnet, ist ein uneinsichtiger, arroganter Öltycoon, der eine mitfühlende Nachtwache an den Rand ihrer Kräfte bringt. Und so kann es passieren, dass man beim Lesen auch an den Rand der Kräfte kommt. Und man muss sich nicht lange fragen, an was für einen Typ Mensch K. J. Boone erinnert. Die Antipathie, die man empfindet, kann durch die Sympathie für Jill nicht ausgeglichen werden. Vielleicht ist ihre Vergebung auch zu unendlich. Obwohl die Thematik interessant und stilistisch gut umgesetzt ist, reicht dieser Roman nicht ganz an seinen Vorgänger heran. 

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Bewertungen (1)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Marten Saunders

    Marten Saunders

    Thalia Traunstein

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    there is never another way

    who else could you have been but exactly who you are? weddings, death, past and present all in one summer evening. reading this felt a bit like being stuck inside someone elses head, in a good way though. confusing at times, but intentional.. for both life and death are just like that. its short, almost fleeting, but it leaves something behind. not loud, not dramatic, just there. one of those reads that makes you pause for a second after finishing, even if you cant fully explain why. in a satisfactory kind of way though.
  • Zum Bewerterprofil von Karin Lipski

    Karin Lipski

    Thalia Solingen – EKZ Hofgarten

    Buchhändler*in

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    3/5

    14.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    To be haunted by your past...would you even care?

    George Saunders hat es irgendwie mit dem Jenseits. Nach „Lincoln in the Bardo“ gibt es eine neue geisterhafte Geschichte. Ein Hauch „A Christmas Carol“, eine Prise Umweltthematik (der Protagonist ist ein reicher Öl-Tycoon, der auf seinem Sterbebett über die Schattenseiten der Automobilindustrie nachdenken soll), gepaart mit dem Leben einer jungen Frau, das schmerzlich anders verlief als erhofft. Auf den doch wenigen Seiten muss man sich aber durchaus erst einmal zurecht finden. Die Perspektiven verschwimmen, es ist anfangs etwas verwirrend und das Zusammenführen beider Protagonist*innen ist mit Hindernissen verbunden. Im Mittelpunkt stehen aber Fragen nach der Art des Lebens, dem Rückblick darauf und natürlich auch ob man sich guten Gewissens „verabschieden“ kann. Obwohl ich den Stil wirklich gemocht habe und zwischendurch dachte, dass es an „Lincoln in the Bardo“ rankommen würde (absoluter Buchtipp), hat es mich zum Schluss ein wenig enttäuscht. Die Kritik an dem Protagonisten wirkte leer und zurück bleibt ein stetes „der Mensch kann nicht viel bewirken/ verändern/ lenken, denn alles ist unausweichlich.“ Für mich hinsichtlich der angestoßenen Themen definitiv zu schwach. Vor allem, weil ich die Rückblicke der weiblichen Protagonistin spannend fand und mir gewünscht hätte, dass ihre eigene Geschichte doch irgendwie präsenter (und vielleicht auch positiver) zurückbleibt. So wirkte vieles unreflektiert und abgetan. Der Roman hat spannende Aspekte und der Stil ist wie gesagt super, jedoch trägt die Geschichte durch die Thematik des Todes, Vergessens/ Vergessenwerdens etc. eine große Traurigkeit in sich, zumindest habe ich es so empfunden. Würde ich also nicht allen uneingeschränkt empfehlen.

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