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Produktbild: Der Tag war schön und ich dachte an dich

Der Tag war schön und ich dachte an dich Roman | Zwei Sommer in Italien, zwei Sommer, die alles verändern

6

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

19663

Erscheinungsdatum

19.06.2026

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

2813 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Eva Bonne

Sprache

Deutsch

EAN

9783644024243

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

19663

Erscheinungsdatum

19.06.2026

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

2813 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Eva Bonne

Sprache

Deutsch

EAN

9783644024243

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  • Nur Bunte Wolle im Kopf

    aus München

    5/5

    15.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mythologie unter der Sonne Italiens

    Mythologie unter der Sonne Italiens Leo und Max, zwei Geschwister, die ihre Sommer in der Hitze der Lombardei verbringen. Im in die Jahre gekommenen Hotel ihrer Nonna verbringt die Familie den Sommer. Max hilft am Empfang aus und Leo hilft beim Reinigen der Zimmer. Die kuriosen Hinterlassenschaften der Gäste faszinieren Leo, dass das hier und da etwas in Ihren Besitz wandert. An den Abenden lauscht Leo den Erzählungen seines Vaters über die Geschichten des Odysseus. Die zwei haben es nicht leicht, die Mutter leidet so an Erschöpfung, dass sie nicht wirklich da ist, der Vater trinkt zu viel. Leo fehlt die Hilfe beim Erwachsenwerden und doch hilft er im Hotel wie eine Erwachsene. Nach einem Schicksalshaften ersten Sommer überspringen wir einige Jahre und begleiten Leo einen weiteren Sommer in der Lombardei. Sie hat eine Liebelei mit einem Jungen im Dorf, sie spielt mit den alten Männern im Dorf Karten. Plötzlich taucht Dolores auf, eine junge Geigenbauerin, die im Hotel helfen möchte. Sie stellt Leos Welt auf den Kopf. Es ist eine schöne Geschichte über das Älterwerden. Das Entdecken der eigenen Bedürfnisse, aber auch über die Sorgen und Probleme, die ein Leben mit sich bringt. Ruhig und nah an der Realität erzählt Sofia Montrone ein Leben, das so greifbar ist, wie man es sich wünscht. Eine klare Leseempfehlung von mir

  • Eva

    5/5

    21.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Ende der Kindheit in der bittersüßen Schwere des Sommers

    Zwei Sommer in der Lombardei, zwei Lebensabschnitte. Im ersten brütend heißen Sommer ist Leo 10, hilft im Hotel der Familie als Zimmermädchen. Sie sammelt ein, was die Gäste in den Zimmer hinterlassen haben, Ohrringe aber auch Haare, Tampons, intime Details, Ekliges, Hinterlassenschaften der Körper im Raum. Abends erzählt ihr Vater ihr von der Ilias, der griechischen Mythologie, Achilles, Odysseus, Telemachos. Berauscht vom Alkohol, benebelt von der Sommerhitze, beflügelt von der Literatur ist er nah und fern zugleich, verschwindet zwischen den Seiten, erscheint nach Belieben in der Realität oder bleibt für seine Kinder unauffindbar. Die Beziehung Leos zu ihrem Vater ist voller Brüche, der Vater wird selbst zur Heldenerzählung des in sich gefangenen Kriegers. Die Sommer sind zitronig überbordend, heiß und schön, doch an den Bruchstellen lauert die Melancholie. Jahre später ist die Nonna alt, der Bruder fremd geworden, Leo zurück in Italien, verfolgt von einer alten Schuld. Als Dolores vor der Tür steht, verliebt Leo sich so stürmisch, dass ihr das Herz birst. Die Liebe scheint die Zeit auszudehnen, sie erstreckt sich in die Vergangenheit und gib ihr eine Zukunft zurück. Der Sommer wird zum Sommer der Erkenntnis, denn den eigenen Körper zu kennen ist Leos Vision der reinsten Form der Selbsterkenntnis. Der Tag war schön und ich dachte an dich ist sinnlich, körperlich in allen Facetten. Der Körper wird Spiegel und Metapher, Organ, Gefühl, Werkzeug und Echo der Selbsterkenntnis. Sofia Montrone erzählt eine bittersüße Geschichte über dieLiebe und die Eroberung des eigenen Platzes in der Welt. Ambivalente Figuren voller Hoffnung und Schwächen, Ängsten und Zugewandtheit lassen die Sprache heller leuchten als den üppigen Sommer Italiens. Ein elegischer Sommerroman, groß und virtuos wie eine italienische Oper, lebensnah, traurig und sprachlich beeindruckend schön.

  • Jürg K.

    5/5

    15.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Sommerroman voller Tiefe

    Der Roman, fühlt sich an wie ein langsam flackerndes Sommerlicht, warm, melancholisch und voller unausgesprochener Erinnerungen. Die Lombardei wird hier nicht als Postkartenidylle gezeichnet, sondern als ein Ort, an dem Kindheit, Verlust und Erwachsenwerden ineinander übergehen. Leo ist eine Figur, die mich sofort berührt hat. Ein Mädchen, das zwischen den kuriosen Fundstücken der Hotelgäste und den mythologischen Geschichten ihres Vaters aufwächst, und das viel zu früh begreift, wie zerbrechlich die Welt sein kann. Der Unfall, für den sie sich verantwortlich fühlt, markiert diesen schmerzhaften Schnitt ein Moment, der wie ein Schatten über allem liegt. Jahre später kehrt Leo zurück, und die Atmosphäre ist von einer leisen Fremdheit durchzogen. Die Beziehung zu ihrem Bruder ist brüchig geworden, die Nonna gealtert, das Dorf vertraut und doch verändert. Besonders eindrucksvoll ist, wie der Roman zeigt, dass Heimat nicht nur ein Ort ist, sondern ein Gefühl, das man verlieren und vielleicht wiederfinden kann. Als Dolores auftaucht, bringt sie ein neues Leuchten in Leos Leben. Die Liebe zwischen den beiden entsteht nicht laut, sondern wie ein warmer Strom, der Leo wieder ins Spüren bringt. Für mich ist das Buch ein poetischer, zarter Blick auf Identität, Schuld und die Möglichkeit, sich neu zu öffnen ein Sommerroman voller Tiefe und stiller Schönheit.

  • Ingrid

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    25.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Feinfühlig erzählte Liebesgeschichte mit abwechslungsreichen Stimmungsbildern

    „Der Tag war schön und ich dachte an dich“ ist das Debüt der in Kalifornien lebenden Autorin Sofia Montrone. Der Roman erzählt die Geschichte der in Manhattan lebenden Leo und ihrer Familie, die ihre Sommer im Norden Italiens verbringt. Dort, in der Lombardei, führt Nonna Tina, die Mutter von Leos Mutter, seit vielen Jahren ein Hotel. Im Sommer des Jahres 2010 ist Leo zehn Jahren alt. Sie hilft ihrer betagten Großmutter tatkräftig beim Bettenmachen und Reinigen der Zimmer und unterstützt sie auch hier und da, wo es gerade nötig ist. Durch die Spuren jeder Art, die die Gäste im Hotel hinterlassen, beginnt sie darüber nachzudenken, welches Leben diese Menschen wohl in ihrer Heimat führen mögen. Währenddessen verbringt ihre chronisch erschöpfte Mutter die meiste Zeit im Bett. Mit Max ihrem ein Jahr jüngeren Bruder hat sie stets einen Spielgefährten zur Seite. Beide lauschen gerne dem Mythos der „Odyssee“, die ihr Vater, der gerne Trost im Alkohol sucht, ihnen stückweise erzählt. Leo sieht in der Figur des Odysseus Parallelen zu ihrem Vater, der auf der Suche nach Halt im Leben zu sein scheint und dabei seine Familie zurücklässt. In einem zweiten Erzählabschnitt ist Leo achtzehn Jahre alt und verbringt den heißen Sommer erneut bei ihrer Großmutter im Hotel. Doch ein Unfall hat in den vergangenen Jahre ihre Familie verändert. Leo bandelt halbherzig mit einem Jungen im Dorf an. Als die fast gleichaltrige Amerikanerin Dolores, die eine nahegelegene Geigenbauschule besucht, eine Aushilfsstelle im Hotel annimmt, wirbelt sie Leos Gefühlswelt durcheinander. Für sie scheint nun die Zeit gekommen zu sein, sich mit ihrer nahen Zukunft auseinanderzusetzen. Dabei bleibt die Beschreibung der Beziehung eher im Hintergrund. Der Titel nimmt Anspielung auf Leos Überlegung, zukünftig alles Schöne, das sie sieht, mit Erinnerungen an ihre große Liebe zu verknüpfen. Sofia Montrone erzählt diese sanft fließende Geschichte in einem sprachgewandten, poetischen Stil. Bei den Handlungen von Leo schaut sie genau hin und lässt ihre Protagonistin im Verlauf der Handlung eine Vielzahl an Gefühle durchleben, von Ekel bis Wohlbehagen, von Wut bis Gelassenheit. Angst, Neugier, Liebe und Trauer begleiten die Romanhandlung. Die Spiele der Weltmeisterschaften reizen die Emotionen der Personen im Umfeld Leos, die in der Phase ihres Coming-of-Age versucht, ihre Erfahrungen einzuordnen und für sich verständlich zu machen. Die Autorin verwendet eine auktoriale Erzählperspektive, wodurch für mich allerdings eine gewisse Distanz zu Leo blieb. In ihrem Debütroman „Der Tag war schön und ich dachte an dich“ verbindet Sofia Montrone abwechslungsreiche Stimmungsbilder und familiäre Konflikte mit einer feinfühlig erzählten Liebesgeschichte. Der sprachlich feine Schreibstil verleiht dem Roman eine besondere Atmosphäre und trägt auch über ruhigere Passagen hinweg.

  • Hoelzchen

    aus Bad Oldesloe

    2/5

    01.07.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Viele Sommer in Italien

    Leo ist die Tochter einer Italienerin und eines Amerikaners. Zusammen mit ihrem ein Jahr jüngeren Bruder Max verbringt sie, aus den USA kommend, jedes Jahr die Sommerferien im Hotel ihrer italienischen Großmutter in der Lombardei. Es ist kein klassischer Urlaub, denn die Kinder haben ihre Aufgaben. So ist Leo für das Putzen der Gästezimmer verantwortlich und Max, der charmantere von beiden, hilft an der Rezeption aus. Auch die Eltern sind immer dabei, ihre Partnerschaft ist schwierig. Die Mutter oft depressiv verstimmt, der Vater dem Alkohol zugetan. Leo hat ein inniges Verhältnis zu ihrem Vater. Er ist Philosoph und führt Leo an die Geschichten der griechischen Mythologie heran. So vergeht Jahr für Jahr und wir begleiten Leo vom 10. Lebensjahr bis zur Volljährigkeit bei ihren Aufenthalten in Italien. Ich habe mich für die Hörbuchfassung entschieden. 8 1/2 Stunden Spieldauer, gesprochen von Johanna Zehendner. Eine Stimme die gut passt und der man gerne zuhört und der es zu verdanken ist, dass ich nicht abgebrochen habe. Dieser Roman ist keine leichte Sommerlektüre. Das habe ich auch nicht erwartet, denn der Klappentext lässt schon vermuten, dass es hier um psychologische Stimmungen geht. Doch die Umsetzung war überhaupt nicht meins. Schon allein die langatmigen Beschreibungen der Hotelgäste und ihrer Hinterlassenschaften sind sehr ermüdend und wenig interessant. Die Geschichte selbst unaufgeregt und plätschernd. Die Anmerkungen zur griechischen Mythologie sind zwar ganz interessant, sprengen aber den Rahmen. Mir hat sich wirklich nicht erschlossen, was diese Geschichte mir sagen will. Soll es der Bezug der Antike zur Gegenwart sein? Ist es Leos coming-out? Ihre Entdeckung zur Liebe zum eigenen Geschlecht? Ich bin wirklich ratlos. Wie auch immer, die Lesegeschmäcker sind verschieden, mich hat dieser Roman nicht abgeholt, aber ich weiß, dass es eine Leserschaft gibt, die diesen Roman zu schätzen weiß.

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Bewertungen (6)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Milehi Kiatkoh

    Milehi Kiatkoh

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwei Sommer, eine Liebe, ein Leben dazwischen

    Sofia Montrones Debüt ist ein Sommerroman, der sich anfühlt wie warmes, flackerndes Licht — melancholisch, zart und voller unausgesprochener Erinnerungen, die unter der glühenden Hitze der Lombardei zu pulsieren beginnen. Leo berührt von der ersten Seite an: ein Mädchen, das zwischen kuriosen Fundstücken und mythologischen Geschichten aufwächst, bis ein Unfall ihre Kindheit jäh beendet und wie ein unsichtbarer Schatten über allem liegt. Jahre später kehrt Leo in das verfallende Agriturismo ihrer Großmutter zurück, wo sie in alltäglichen Routinen — Zimmerreinigung, Kartenspielen — nach Halt sucht, während die Risse in ihrer Familie immer tiefer werden und die Fremdheit wächst. Als Dolores, eine amerikanische Geigenbauerin, in ihr Leben tritt, geschieht etwas Wundersames: Die Liebe entsteht nicht laut, sondern wie ein warmer Strom, der Leo wieder ins Spüren bringt und ihr zeigt, dass Heimat nicht nur ein Ort, sondern ein Gefühl ist. Ein poetischer, stiller Roman voller Schönheit — über Schuld, Identität und die zarte Möglichkeit, sich neu zu öffnen. Einfach schön!
  • Zum Bewerterprofil von Catrin Buchhauser

    Catrin Buchhauser

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Brüchige Idylle

    Leo verbringt mit Ihrer Familie die Sommermonate im Agriturismo ihrer Großmutter in der Lombardei. Sie hilft ihrer Nonna im Hotel, reinigt die Zimmer der Gäste und bereitet das Essen vor. Ihr Vater liest ihr aus der Odyssee vor, er erzählt ihr von Ferne und Heimkehr und ist dabei doch selbst nie bei sich angekommen. Die Beziehungen in der Familie sind so brüchig wie das Hotel in die Jahre gekommen, alles ergibt sich der Hitze des Sommers. Acht Jahre später scheinen die Risse immer tiefer zu werden, das Hotel zerfällt langsam, die Nonna wird es bald nicht mehr führen können. Leo sucht Halt in den täglichen Routinen: sie reinigt die Zimmer, sammelt die teils seltsamen Hinterlassenschaften der Gäste ein, die kümmert und sorgt sich um ihre Familie, abends spielt sie im Dorf Karten. Eines Tages trifft sie Dolores, eine junge Amerikanerin und verliebt sich zum ersten Mal... “Der Tag war schön und ich dachte an dich” ist eine Geschichte vom Erwachsenwerden, die trotz oder gerade wegen der flirrenden Sommerhitze immer etwas düster und hoffnungslos wirkt. Umso stärker wirkt die Liebesgeschichte, teils zart und angedeutet, teils sehr körperlich, immer irgendwie unbekümmert. Großartig!
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike von Bargen

    Ulrike von Bargen

    Thalia Bad Godesberg

    Buchhändler*in

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    4/5

    21.07.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Erwachsenwerden in der „Alten Welt“

    Leo und ihr Bruder verbringen ihre Sommer in dem bereits in die Jahre gekommen Hotel ihrer Großeltern. Nonnas Regiment beherrscht ihren Alltag. Leo muss überall mithelfen, vor allem bei der Zimmerreinigung und vielen anderen Tätigkeiten. Sie kennt es nicht anders. Es ist auf jeden Fall eine Abwechslung zu ihrem amerikanischen Schulalltag und der sonst ihr Leben beherrschenden Schwermut ihres Vaters. Die Idylle dieser Sommer findet ein jähes Ende, als ihr Vater von einer Autotour nicht zum Anwesen zurückkehrt. Drei Jahre später ist ihre helfende Hand und ihr routinierter Umgang mit den Gästen noch mehr gefragt, da die Kräfte ihrer beider Großeltern deutlich schwinden. Auch die erste große Liebe, Dolores, eine amerikanische Geigenbauerin, steht eines Tages vor der Tür, Dieser Roman lebt von der Sprache Montrones, die eine Atmosphäre erzeugt, die man geradezu spüren kann. Die bleierne Hitze des Sommers und die Schönheit der Landschaft und des Anwesens sind die Hintergrundmelodie zu diesem Coming-of-age- und Familienroman. Faszinierend und absolut fesselnd!! Ich habe diesen Roman als Hörbuch genossen. Er ist wunderbar gelesen von Johanna Zehender.
  • Zum Bewerterprofil von Kerstin Jagsteit

    Kerstin Jagsteit

    Thalia Hilden

    Buchhändler*in

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    3/5

    13.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tragödienhaft flirrende Sommertage

    Die Sommer in der Lombardei sind ein familiär bedingtes Muß und geprägt durch die immer gleichförmige Arbeit im Familien-Hotel, überschattet von einer Tragödie und voller unerträglicher Hitze. Geschickt webt die Autorin Sequenzen aus der Ilias ein. Dadurch erscheinen Leos Erlebnisse klassisch, entrückt und zeitlos. Ein melancholischer und alles andere, als fröhlicher Sommerroman.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    3/5

    20.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zeitgeist?

    „Der Tag war schön und ich dachte an dich“ verheißungsvoll getitelt und ich blicke auch zurück auf blutige Tampons im Müll und uralte Popel am Holz was ausführlichst beschrieben wird, bei weitem nicht alles, was ich hier eklig finde. Die Handlung selbst führt in die Lombardei, in das Hotel der Großmutter, wo Leo mit ihrer Familie den Sommer verbringt. Der Aufenthalt ist geprägt von Gleichförmigkeit und Melancholie. Der Vater vertieft sich in antike Mythologie, die er ständig zum Besten gibt, die Mutter braucht vor allem Ruhe. Leo hilft im Hotel oder vertreibt sich die Zeit mit Max, ihrem Bruder. Jahre später kehrt Leo zurück, zwischen dem was war und dem was geblieben ist. Sie lernt die Geigenbauerin Dolores kennen und lieben. Ein Roman mit vielen Themen, familiäre Dysfunktion, Verlust, queere Liebe, Erinnerung, im Hintergrund Fußballweltmeisterschaft und antike Mythologie. Für meinen Geschmack zu voll und zu viele mich abstoßende Details, die das eigentlich Schöne überlagern.

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