In einem Militär-Internat entdecken die Kadetten Törleß, Reiting und Beineberg, dass ihr Mitschüler Basini gestohlen hat. Statt ihn zu verraten, benutzen sie ihn als Prügelknaben und Versuchsobjekt. Törleß ist zunächst nur Zeuge, beobachtet fassungslos, wie Basini sich demütigen lässt, wie sadistisch die anderen ihn missbrauchen. Als er schließlich einschreiten will, ist es zu spät – durch tatenloses Zusehen ist er längst Komplize geworden. Musils Erstlingswerk von 1906 ist das feinfühlige Porträt eines jungen Menschen auf der Suche nach sich selbst und den moralischen Grundsätzen seines Tuns. Hörspiel Produktion: SWR2, 2014 2 CDs Laufzeit 167 min
Kundinnen und Kunden meinen
3.9/5.0
Bewertung
5/5
23.08.2026
eBook (ePUB 3)
Guter Klassiker
„Der Prozess“ ist ein verstörender und gleichzeitig faszinierender Klassiker. Die Geschichte vermittelt ein Gefühl von Hilflosigkeit und Orientierungslosigkeit, das auch heute noch erstaunlich nachvollziehbar ist. Kafka zeigt eine undurchsichtige Welt, in der Regeln existieren, die niemand wirklich versteht. Gerade diese Absurdität macht das Buch so interessant. Ein Klassiker, den man gelesen haben sollte.
Sam
5/5
25.06.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Top.
Shakespeare ist wie immer großartig. Kennt man ohne es gelesen zu haben nur bestimmte Stellen, lohnt sich das Buch. Shakespeare ist in der deutschen Übersetzung übrigens leichter Verständnis als Goethe. Perfektes Drama, perfektes Dreieck. Einfach Klasse.
the2bookaholics
5/5
22.04.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein echtes Highlight im Bücherregal
"Romeo und Julia" ist wohl eine der bekanntesten und zugleich tragischsten Liebesgeschichten der Weltliteratur - ein Klassiker, der seit Generationen berührt und bis heute nichts von seiner Wirkung verloren hat.
Die beiden Liebenden werden bis heute als Symbol für die große Liebe genannt - und dabei gerät fast in den Hintergrund, dass ihre Geschichte eigentlich eine Tragödie ist.
Es handelt sich hierbei um ein Theaterstück, was bedeutet, dass die Geschichte vor allem durch Dialoge getragen wird. Genau das macht den besonderen Reiz aus, da man die Emotionen und Konflikte der Figuren sehr unmittelbar miterlebt und sich ganz anders auf die Geschichte einlässt als bei einem klassischen Roman. Diese Form der Erzählung war für mich zunächst gewöhnungsbedürftig, jedoch hatte ich bereits häufiger Berührungspunkte mit in Akten und Szenen strukturierten Dramen, was es nicht völlig ungewohnt erscheinen ließ.
Was diese Ausgabe jedoch wirklich zu etwas Besonderem macht, ist ihre Gestaltung. Die Schmuckausgabe aus dem Coppenrath Verlag ist nicht nur angenehm handlich, sondern vor allem unglaublich hochwertig und detailverliebt umgesetzt. Schon beim ersten Durchblättern merkt man, wie viel Sorgfalt in jede einzelne Seite geflossen ist.
Die Illustrationen sind wunderschön gestaltet und fangen die Stimmung der Geschichte perfekt ein. Sie unterstreichen die tragische, aber auch romantische Atmosphäre.
In dieser Hinsicht ist es nicht nur eine Geschichte, die man liest, sondern ein kleines Gesamtkunstwerk, das man immer wieder gerne zur Hand nimmt, durchblättert und im Regal bewundert.
Für mich ist diese Ausgabe definitiv ein echtes Highlight im Bücherregal und ein wunderbares Beispiel dafür, wie man einem bekannten Klassiker noch einmal eine ganz neue, besondere Form verleihen kann.
Very_bad_books
5/5
08.03.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Zeitlos tragisch, zeitlos schön: Romeo und Julia
Am Anfang musste ich mich erst ein wenig an den Schreibstil gewöhnen, was bei einem Klassiker natürlich völlig normal ist. Aber sobald ich in die Sprache hineingefunden habe, hat es wirklich unglaublich viel Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen. Die poetische Art zu schreiben verleiht der ganzen Liebesgeschichte noch einmal eine ganz besondere Intensität.
Romeo und Julia – zwei junge Menschen aus verfeindeten Familien, die sich auf den ersten Blick verlieben und für ihre Liebe alles riskieren. Auch wenn man die Geschichte irgendwie kennt, war es trotzdem sehr berührend, sie selbst zu lesen.
Außerdem ist diese Schmuckausgabe einfach wunderschön gestaltet. ✨ Mit Goldfolie, Farbschnitt, Leseband und mehreren liebevoll gestalteten Beilagen ist das Buch wirklich etwas ganz Besonderes und ein absoluter Hingucker im Regal.
Für mich war es eine richtig tolle erste Begegnung mit Shakespeare und ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, der Lust hat, einmal einen Klassiker zu lesen – besonders wenn man Geschichten über verbotene Liebe liebt. ❤️
Mrs.Bookwonderland
aus Bobenheim-Roxheim
5/5
06.03.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Tolle Erzählung
Die Geschichte von Romeo und Julia kennt man ja eigentlich. Trotzdem war ich neugierig auf diese Ausgabe vom Buch.
Es geht wieder um die bekannte tragische Liebesgeschichte zwischen Romeo und Julia. Zwei Familien die verfeindet sind und eine Liebe, die eigentlich gar nicht sein darf.
Der Einstieg fällt hier recht leicht. Gerade wenn man mit klassischen Texten manchmal seine Schwierigkeiten hat.
Mir haben auch die Illustrationen im Buch gut gefallen. Sie passen gut zur Geschichte und bringen viele Szenen nochmal anders rüber.
Dadurch kommt man auch ziemlich schnell durch die Seiten. Ich bin tatsächlich durch das Buch geflogen.
Für mich war es ein Buch, das man gut zwischendurch lesen kann.
Die Geschichte selbst kennt man natürlich schon, trotzdem fand ich es interessant sie nochmal in dieser Form zu erleben.
Für mich war es eine schöne Möglichkeit einen bekannten Klassiker nochmal neu zu entdecken.
Ich denke das Buch könnte sowohl für Leser interessant sein die die Geschichte schon kennen, als auch für welche die Romeo und Julia vielleicht zum ersten mal lesen.
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5/5
15.06.2026
Buch (Taschenbuch)
"Alles liegt offen zutage; nicht ist zu verbergen."
Kafka's "Das Urteil", "Die Verwandelung" und weitere Geschichten hallen nach. Er ist so besonders, weil er das Gefühl der modernen Entfremdung, Überforderung und Bürokratie wie kein anderer in Literatur umgewandelt hat. Für mich waren das ganz faszinierende Geschichten und ich möchte mehr von ihm lesen!
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5/5
10.05.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Romeo und Julia – Eine zeitlose Tragödie über Liebe und Schicksal
Romeo und Julia ist eine zeitlose und bewegende Liebestragödie über Leidenschaft, Schicksal und die zerstörerischen Folgen von Hass und Feindschaft. William Shakespeare erzählt die Geschichte zweier junger Menschen, deren Liebe an den Konflikten ihrer verfeindeten Familien scheitert.
Mit großer Intensität und emotionaler Tiefe kämpfen Romeo und Julia gegen gesellschaftliche Erwartungen und familiäre Grenzen an, werden jedoch letztlich Opfer unglücklicher Umstände und tragischer Missverständnisse. Gerade diese Mischung aus inniger Liebe, Hoffnung und unausweichlichem Schicksal macht das Werk bis heute so eindrucksvoll und relevant.
Besonders bemerkenswert ist, dass der sinnlose Tod der beiden schließlich zur Versöhnung der Familien führt und den jahrelangen Streit beendet. Shakespeare zeigt damit eindrucksvoll, wie bedeutungslos Hass und Stolz im Vergleich zu Menschlichkeit und Liebe sind.
Eine literarisch bedeutende und emotional tiefgehende Geschichte, die auch heute noch begeistert und zum Nachdenken anregt.
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5/5
11.04.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Schmuckstück
Julia: „Meine Großzügigkeit ist so grenzenlos wie das Meer, meine Liebe so tief; je mehr ich dir gebe, desto mehr habe ich, denn beides ist unendlich“
Diese wunderschöne Schmuckausgabe ist einfach etwas Besonderes. Mit viel Liebe zum Detail gestaltet und hochwertig verarbeitet, lädt sie dazu ein, das bekannte Werk noch einmal ganz neu zu entdecken. Ein Buch, das nicht nur gelesen, sondern auch bestaunt werden will, perfekt für alle, die Bücher lieben und Wert auf schöne Ausgaben legen. Ideal auch als Geschenk für jemanden, dem man etwas wirklich Edles schenken möchte.
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5/5
23.02.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Kein Leidensweg war schlimmer irgendwo Als der von Julia und von Romeo.
In dieser zeitlosen Tragödie erkundet Shakespeare die Themen Liebe, Schicksal und die tragische Macht der Feindschaft. Seine Geschichte berührt die Menschen bis heute und bleibt auch in der modernen Welt relevant. Die Ausgabe aus dem Coppenrath Verlag zählt zu den schönsten Ausgaben des Shakespeare-Dramas. Die liebevoll ausgearbeiteten Extras bieten wertvolle Hintergrundinformationen. Die Illustrationen von Stephanie Bartsch sind wunderschön und fangen den Stil der Renaissance perfekt ein. „Romeo und Julia“ gilt als die wohl bekannteste und tragischste Liebesgeschichte der Literaturgeschichte. Ein absoluter Klassiker, den man einfach gelesen haben muss!
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5/5
16.10.2024
Buch (Taschenbuch)
"Die Gesetze der Welt sind Würfelspiel worden, das Band der Natur ist entzwei"
Das Bezeichnende an einem Klassiker ist doch, dass seine Inhalte gegen zeitlichen Verfall immun sind. Schillers Drama „Die Räuber“ wurde 1782 uraufgeführt und doch wird der aufmerksame Leser merken, dass die philosophischen Problematiken, die es verhandelt, für die heutige Zeit nicht nur relevant geblieben sind, sondern sogar davor bewahrt werden sollten, gänzlich der Vergessenheit anheim zu fallen. Jene vermeintliche Antiquiertheit, mit der klassische Werke verbannt werden sollen, wird zuweilen gerade als Ideologie eingesetzt, um das Denken in seinen bequemen Grenzen zu lassen. Paradoxerweise kann ein klassisches Werk, dem wir Einlass in die Gegenwart gewähren, dadurch wesentlich moderner anmuten als zum ursprünglichen Zeitpunkt der Veröffentlichung. Das Befremdliche an Klassikern, insbesondere an Schillers Drama ist der Mut, mit dem literarische und philosophische Ideen gleichsam wie Experimente knallhart durchexerziert werden. Der Zeitgeist ist überfordert, Gedanken denken zu können, die von einem System, das auf Nutzenmaximierung und kapitalistischer Akkumulation basiert, als idealistische Fremdkörper ausgeschieden werden. Im heutigen System ist kein Platz für jene von Schiller aufgeworfene Frage nach der Gerechtigkeit von Natur. Natur muss beherrschbar, zähmbar, reproduzierbar sein, so dass kein Raum für Fragen jener Art sind, die sich Franz Moor im Drama stellt. In Anbetracht seiner sichtbaren Benachteiligung, sei sie körperlicher oder symbolischer Natur, bezweifelt er das gerechte Walten der Natur. Gleichgültig sei sie jenen Wesen gegenüber, die sie ins Leben zieht, nur um sie wieder in den Morast zu werfen, so Franz. Statt Liebe sieht er nur dunkle Begierden, die der eigenen Schaffung vorausgegangen sei. Franz akzeptiert die nihilistisch anmutende Prämisse und zieht für sich die egoistische Schlussfolgerung, nach der sein eigenes Leben nun einzig seinen Launen zu folgen habe. Diesen Rachefeldzug gegen die Natur wird der Marquis de Sade wenige Jahre später noch eingehender konstruieren. Wie Franz Moor klagt er die gleichgültige Natur an, die das unglückselige Individuum namens Mensch, ohne Einwilligung in das Universum geworfen hat. Warum sollte der Mensch dann zusätzlich seine beschränkte Lebensspanne mit Moral und Gewissenskrupeln belasten? Schiller indes, wird seinen Franz Moor der Natur nicht mit orgiastischem Dauergenuss entgegen treten lassen. Stattdessen wird er am Ende von existentiellen Ängsten in den Freitod getrieben. Sein Idealismus führt stetig zu einer Verkleinerung des Bösen. Schiller lässt somit die gute Weltordnung obsiegen und verbleibt in metaphysisch anmutender Ethikbegründung.
Karl von Moor, sein Bruder und auch sein Widerpart wird erst durch das Leben zum Rebell. Während der eine bereits desillusioniert ins Leben stürzt, desillusioniert sich der andere erst im Laufe etwaiger Enttäuschungen. Schiller
präsentiert uns zwei rachesüchtige Brüder, von denen der eine den Glauben an eine heile Weltordnung nach und nach verliert, während der andere diesen niemals geteilt hat. Schiller dekliniert deren folgenschweres Scheitern durch und zeigt wie beide schließlich an die Grenze zur Selbstauslöschung gelangen. Karl schreckt im letzten Augenblick jedoch zurück und erkennt in allergrößter Verzweiflung einen neu gedeuteten Stolz in sich. Karl wird in seiner Verzweiflung erkennen, dass seine Taten gesühnt werden müssen und stellt sich der Gesellschaft.
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