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Band 1

Stay away from Gretchen Eine unmögliche Liebe – Roman | Der generationenübergreifende Familienroman über eine große Liebe in düsteren Zeiten von Bestseller-Autorin Susanne Abel

Aus der Reihe Gretchen
271

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

419

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.02.2023

Verlag

dtv

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

19,3/12,2/3,2 cm

Gewicht

394 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

16. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-22014-9

Beschreibung

Rezension

Noch lange nach der Lektüre bleibt diese Geschichte im Kopf. ("MDR")
Am Ende von ›Stay away from Gretchen‹ dankt Autorin Susanne Abel dem Himmel, in Friedenszeiten zu leben - und man versteht, warum. ("DONNA")
Endlich gerät dieses wichtige Thema in den Fokus. ("Stern")
Ein spannender Roman zu einem wichtigen, vergessenen Thema. ("WDR 4, Buchtipps")
Grandios, packend und absolut glaubwürdig. Dieses Buch legt man erst aus der Hand, wenn man es ausgelesen hat. ("WDR 5, Bücher")
Mit ihrem Romandebüt ›Stay away from Gretchen - Eine unmögliche Liebe‹ ist Susanne Abel ein großer Wurf gelungen. ("Rhein-Neckar-Zeitung")
›Stay Away from Gretchen‹ ist eine eine Debüt-Sensation! ("BuchMarkt")
Eindringlich erzählt ("Badische Neueste Nachrichten")

Produktdetails

Verkaufsrang

419

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.02.2023

Verlag

dtv

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

19,3/12,2/3,2 cm

Gewicht

394 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

16. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-22014-9

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Monalia

    aus Nesow

    5/5

    30.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    verliebt in einen GI in black - Liebe die keine Zukunft hatte

    Greta Schönaich erlebt den zweiten Weltkrieg in Ostpreußen, flieht mit Schwester, Mutter, Stiefgroßmutter und Großvater, der ein Holzbein hat vor den Russen, lernt sich auf dem Schwarzmarkt zu behaupten in Heidelberg nach dem Krieg und lernt ihre große Liebe kennen. Doch diese Liebe war von Anbeginn an zum scheitern verurteilt, nicht weil die Liebe nicht lange halten würde, sondern weil er ein schwarzer GI war, der in der amerikanischen Armee diente. Ihm war es nicht gestattet eine weiße Frau zu heiraten, geschweige denn, diese mit nach Amerika zu nehmen, weil in Amerika zu der Zeit die Unterdrückung der Afroamerikaner noch in vollem Gange war. Doch in Deutschland konnten diese Männer tatsächlich ohne Hindernisse in Restaurants und Bars gehen und sie waren sehr hilfsbereit den Deutschen gegenüber. Das führte manchmal dazu, dass sich eine weiße Deutsche in einen afroamerikanischen Soldaten verliebte und auch umgekehrt. Doch es blieb oft nicht nur beim verliebt sein und so entstanden mehre tausend Babys mit dunkler Hautfarbe. Die weder in Deutschland noch in Amerika willkommen waren. Sie kamen in Deutschland in Heime und wurden zur Adaption freigegeben. Einige bekamen in Deutschland eine neue Familie, die eben auch afroamerikanisch waren, oder sie wurden nach Amerika vermittelt oder bis hin nach Skandinavien. Es litten jedoch nicht nur die Babys, sondern sehr oft ihre jungen Mütter noch viel mehr. All dieses wird von der Autorin in einen sehr fesselnden Roman gepackt. Der sehr berührt und aufrüttelt und geschichtliches offen legt, was gar nicht genug erzählt werden kann. Mich hat es sehr bewegt und zum nachdenken angeregt. Außerdem wird ebenfalls das Thema Demenz mit eingebaut, was mich oft sehr traurig und nachdenklich machte. Genauso wird kurz angerissen, was wir alles unseren nachfolgenden Generationen mitgeben und wie man daran leiden kann. Ein sehr empfehlenswertes Buch, was sehr gut recherchiert wurde mit vielen geschichtlichen Daten und Fakten, da habe ich sehr viel lernen können.

  • Sira

    aus NRW

    5/5

    16.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wahnsinn!

    Eine packende, tragische Geschichte mit literarischen Highlights! Besonders fasziniert war ich von den Textstellen, die aus der Sicht der dementen Mutter erzählt werden. Wirklich guter Lesestoff!

  • lesen.hoeren.rezensieren

    5/5

    10.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Immer noch ein Thema heute?

    „Stay away from Gretchen“ war eine Kampagne der US Army, die Soldaten davor warnte sich mit deutschen Frauen einzulassen. In den Nachkriegsjahren wurden zahlreiche „Brown Babies“ geboren, zum Teil wurden die Kinder zwangsadoptiert und nach Amerika vermittelt. In diesem emotionalen und beeindruckenden Buch geht es um Gretchen und ihre Familie, die aus Ostpreußen fliehen muss. Die Flucht und die schrecklichen Erlebnisse schildert Abel in einem authentischen und eindringlichen Stil. Die dramatischen Ereignisse im Krieg, in der Nachkriegszeit und was der Krieg mit den Spätheimkehrern gemacht hat sind bedrückend und zeigen die harte Realität, denen unsere Eltern und Großeltern ausgesetzt gewesen sind. Wir begleiten Gretchen durch ihr Leben und starten an dem Punkt ihrer beginnenden Demenz. Immer wieder machen wir Zeitsprünge und verstehen mehr und mehr, was passiert ist und welche Traumata nie verarbeitet wurden. Das Buch berührt und ist nicht leicht zu ertragen. Es geht um Rassismus, Ausgrenzung, Willkür und das Schlimmste ist, das es genau jetzt wieder in den Kriegsgebieten der Welt passiert. Ein Buch, was die Vergangenheit beleuchtet, aber aktueller denn je ist. Fazit: Für mich ein Buch was nachhallt, mich beschäftigt und auf eine Reise in die Vergangenheit meiner Familie starten lässt. Emotional, bedrückend und einfühlsam zugleich. Ein Buch was ich euch nur ans Herz legen kann.

  • Nessaja

    5/5

    15.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Herausragend

    Das Buch ist unglaublich gut. Sowohl der Schreibstil als auch die Geschichte sind mehr als überzeugend. Susanne Abel gelingt es, berührende Geschichten in verschiedenen Zeiten mitreißend zu erzählen, treffsicher miteinander zu verbinden und dabei mitten im Herzen zu landen. Dieses Buch regt so sehr zum Nachdenken an, dass ich finde, es sollte Schullektüre werden. Und für diejenigen, die nicht mehr zu Schule gehen :), ist das hier die Empfehlung von Herzen.

  • Raumzeitreisender

    aus Ahaus

    5/5

    10.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Verdrängte Nachkriegsgeschichte

    "Als [Doktorandin] Amy sich der Flirtereien [auf dem Veteranentreffen] erwehren kann, tritt sie nach vorne und fragt, wer von den Anwesenden etwas zu dem Widerspruch sagen könne, dass die US-Armee Westeuropa vom Nazi-Rassenwahn befreite, während es innerhalb der Army zugleich Rassentrennung gab." (455) Susanne Abel behandelt in ihrem Roman ein wichtiges Thema der Nachkriegsgeschichte, welches bislang nicht hinreichend gewürdigt wurde: Den Rassismus in Deutschland und in den USA gegenüber Afroamerikanern und wie er sich auf Beziehungen mit deutschen Frauen und deren Nachwuchs ausgewirkt hat. Es ist die Geschichte von Greta Monderath und dem GI Robert Cooper, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg kennen lernen. Der Titel "Eine unmögliche Liebe" bringt deren Situation auf den Punkt. Parallel dazu erzählt die Autorin die gegenwärtige Geschichte von Gretas Sohn Tom, einem erfolgreichen Fernsehmoderator und seiner Kollegin Jenny. Die politischen und gesellschaftlichen Hintergründe der Geschichte einschließlich des Umgangs mit den "Brown Babys" sind real, die Protagonisten und ihre persönlichen Geschichten sind erfunden. Es ist kaum zu glauben, mit welcher Kälte und Ignoranz die Betroffenen damals behandelt wurden. Der Autorin gelingt eine einfühlsame Geschichte die zugleich tiefsinnig und höchst gesellschaftskritisch ist. Unversöhnliche Ansichten zwischen Kriegsheimkehrern, Besatzern, Verwaltungen und denen, die zwischen allen Stühlen sitzen, prallen hier aufeinander. Die Szenerie wirkt glaubhaft und real. Auch wenn es sich "nur" um einen Roman handelt, wird hier Zeitgeschichte aufgearbeitet. Die Autorin beleuchtet unterschiedliche Perspektiven auf Ereignisse und konfrontiert die Leser mit Widersprüchen bzw. Blindheit hinsichtlich des Rassismus, den man 1945 überwunden glaubte. Der Roman ist sehr zu empfehlen.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (271)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Anna Flasbart

    Anna Flasbart

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.10.2026

    eBook (ePUB 3)

    Ganz toll geschriebener, emotionaler Roman, den jeder gelesen haben sollte!

    Dieses Buch hat mich direkt in den Bann gezogen. Der Schreibstil von Susanne Abel ist ganz großartig - einfach, direkt und alltagsnah. Diese direkte Art, wie sie die Bedürfnisse und Erlebnisse der Protagonisten beschreibt, lässt die langen Kapitel sehr kurzweilig erscheinen. Die Geschichte, die hier beschrieben wird, hat mich sehr emotional zurückgelassen und sollte meiner Meinung nach von jedem gelesen werden, der auf eine ganz wunderbare Art und Weise mehr über die Vergangenheit unserer Nation (und dessen Zusammenhang zu aktuelleren Ereignissen) erfahren und lernen möchte. Ganz große Empfehlung!!
  • Zum Bewerterprofil von Lore Lerch

    Lore Lerch

    Thalia Hildesheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Herzzerreißend und zugleich wunderschön – eine bewegende Familiengeschichte

    In diesem berührenden Roman werden Gretas Kriegserinnerungen durch ihre beginnende Demenz wieder lebendig. Greta Monderath hat sich ihr Leben lang durch Verschlossenheit vor ihrer Vergangenheit geschützt – so sehr, dass selbst ihr Sohn Tom kaum etwas über ihre Geschichte weiß. Umso überraschender ist es für ihn, als sie sich ihm plötzlich öffnet und ihm Bruchstücke ihrer Vergangenheit preisgibt – Erlebnisse, die ihn zutiefst erschüttern und berühren. Wie ein Puzzle setzen sich nach und nach die Erinnerungen an Gretas Kindheit und Jugend zusammen, und Tom beginnt, seine Mutter mit ganz neuen Augen zu sehen. Dabei lernt er nicht nur sie besser kennen, sondern auch sich selbst – und erkennt Zusammenhänge zwischen damaligen Ereignissen und heutigen gesellschaftlichen Themen. Die Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart ist hier sehr gelungen. Auch wenn einige geschilderte Situationen schwer zu ertragen sind und emotional tief unter die Haut gehen, kann ich dieses Buch uneingeschränkt empfehlen. Es hat mich nachhaltig zum Nachdenken gebracht – über Geschichte, Politik und familiäre Beziehungen.
  • Zum Bewerterprofil von Marlen Effinowicz

    Marlen Effinowicz

    Thalia Leonberg – Leo-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ich weis garnicht warum ich dieses tolle Buch erst jetzt gelesen habe??

    Aufgrund der vielen positiven Bewertungen und der bekanntheit des Buches muss ich wohl nicht mehr viel schreiben.. eine kurze Rezension möchte ich trotzdem gerne da lassen, denn das Buch war einfach toll! Zusammen mit ihrem Sohn Tom, dem Gretchen sich erst mit ihrer Dementerkrankung anvertaut, erfahren wir ihre wahnsinnig rührende und tragische Geschichte während und nach der Kriegszeit. Ein packendes Buch das einen emotional tief berührt. Aufjedenfall Taschentücher bereit halten.
  • Zum Bewerterprofil von Theresa W.

    Theresa W.

    Thalia Dresden – Haus des Buches

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Unfassbar fesselnd

    CONTENT WARNUNG: Gewalt, Rassismus, sexuelle Belästigung, Vergewaltigung, Verlust geliebter Menschen und Familienangehöriger. Diese Geschichte hat mich von der ersten Sekunden an nicht mehr losgelassen. Wir erleben eine interessante Spannung zwischen Nachrichtensprecher Tom und seiner 84-jährigen Mutter Greta, die an Demenz erkrankt. Dadurch kommen sich die beiden plötzlich notgedrungen näher, als für beide gut ist. Die Erzählperspektive wechselt zwischen der Gegenwart aus Toms Sicht und der Vergangenheit, als Greta ein junges Mädchen wahr. Mit der Zeit findet Tom heraus, welch traumatische Erfahrungen seine Mutter auf und nach der Flucht aus Ostpreußen nach dem zweiten Weltkrieg gemacht hat und auch, was es mit dem Foto eines dunkelhäutigen Mädchens auf sich hat. Einfach nur packend erzählt, unfassbar mitreißend und emotional. Das Buch hat mich völlig umgehauen. Durch ihre umfassenden Recherche hat Susanne Abel viele reale Ereignisse und Berichte in die Geschichte mit eingeflochten, sodass sich das Setting noch realistischer anfühlt. Gleichzeitig zeigt sie aber auch den Schmerz eines Sohnes, der unter der Demenz und dem Schmerz seiner Mutter mitleidet und droht, daran zu zerbrechen und die Enge, in die seine Mutter sich gedrängt fühlt. Einfach sehr gelungen!
  • Zum Bewerterprofil von Ruth Roßmeisl

    Ruth Roßmeisl

    Thalia Regensburg – Donau-Einkaufszentrum

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Grandios und packend - das ist das Familiendrama um Greta

    Lange nicht mehr hat mich ein Roman so berührt, wie dieser hier. Ein echtes Herzensbuch, das einen noch lange nach der Lektüre beschäftigt. Im Geschichtsunterricht hörte man nichts von den sogenannten " Brown Babies " nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, den Mischlingskindern / Besatzungskindern, die den Müttern bzw. Eltern weggenommen wurden. Tatsächlich in spezielle Heime für Mischlingskinder gesteckt und -später zur Adoption "freigegeben"- in die USA verschifft wurden. Der Makel des " Ami-Flittchens " haftete sodann an den Müttern. Gretas Familiendrama, das sich erst mit beginnender Demenz enthüllt, ist ein grandioser Roman, der absolut glaubwürdig und elegant erzählt ist. Unbedingt lesen !

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