Kommissar Dupins zwölfter Fall entführt uns in die Welt der Winzer, der vorzüglichen Weine und an den größten See der Bretagne, den Lac de Grand-Lieu, an dem schon die berühmte Kosmetikdynastie Guerlain residierte.Kommissar Dupin und Claire verbringen ihre Flitterwochen an der Loire, im traumhaften Pays de Retz. Von Weingut zu Weingut, von einem kulinarischen Hochgenuss zum nächsten soll die Reise gehen. So zumindest der Plan. Doch dann braucht eine Freundin von Claire Hilfe und ein ungeheuerlicher Mord geschieht. Gibt es da etwa einen Zusammenhang?Christian Berkel dreht mit Regisseuren wie Quentin Tarantino und Paul Verhoeven. 2018 erschien sein Roman Der Apfelbaum, in dem er die Geschichte seiner Familie erzählt. 2020 erhielt er den Deutschen Hörbuchpreis als Bester Interpret.
Kundinnen und Kunden meinen
3.7/5.0
Belis
5/5
10.11.2023
Buch (Taschenbuch)
So war die Hochzeitsreise nicht geplant….
Genießen statt ermitteln, das war der Plan für die Hochzeitsreise von Kommissar Dupin und Claire. Angekommen auf dem ersten Weingut genießen die beiden ihre Auszeit. Doch plötzlich wird der Ex- Mann von Claires guter Freundin ermordet aufgefunden. Den guten Vorsätzen zum Trotz gibt Dupin sein Bestes um das Verbrechen aufzuklären. Wie gewohnt mit jeder Menge Koffein, kulinarischen Genüssen und bezaubernd beschriebenen Landschaftsbildern.
Dieser zwölfte Fall von Kommissar Dupin hat mich wieder gut unterhalten und in die Bretagne mitgenommen. Interessante Einblicke in Weinanbau und Herstellung der Weine ist gut integriert ohne die kriminalistische Spannung zu durchkreuzen. Die einfließenden Landschaftsbilder lassen Sehnsucht aufkommen. Unterschiedliche Tatmotive lassen mich rätseln und spekulieren. Der zusätzlich eingestreute Handlungsstrang vom häuslichen Bewohner Dupins konnte mich nicht begeistern. Für mich hätte es dieses nicht gebraucht. Sehr gut gefallen hat mir die Umsetzung in Bezug auf Claire, Dupin und Cecile. Die Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Vorsicht und Rückhalt in Facetten aufzeigt. Im Laufe der Handlung ergeben sich immer wieder neue Möglichkeiten und Erkenntnisse unter den zahlreichen Lösungsansätzen. Ganz im Gegensatz zum 11. Fall war dieses Buch wieder ein Lesegenuss. Empfehlenswert.
Stanze
aus Heute hier, morgen dort
5/5
03.09.2023
Hörbuch-Download (MP3)
Wieder besser
Ich hab den Roman als Hörbuch gehört. Diesmal hat Dupin keine Geheimnisse vor seiner Frau. Das Konzept hat dem Roman gut getan. Bannalec schafft es, dass ich sofort Wein testen möchte. Der Fall ist spannend. Insgesamt gute Unterhaltung.
Sagota
aus Saarbrücken
5/5
08.08.2023
Buch (Taschenbuch)
"Bretonischer Ruhm" von…
"Bretonischer Ruhm" von Jean-Luc-Bannalec (brosch, TB, 336 S.) erschien im KiWi-Verlag, Köln, 2023. Es ist bereits der 12. Fall von allen (und hoffentlich nicht der letzte) mit dem streckenweise urkomischen, caféliebenden und überhaupt jede Form von erlesener Kulinarik liebenden Kommissar Dupin. Auch hier werden Fans der Krimireihe auf ihre Kosten kommen: Inhalt: Die Hochzeitsreise von Jaques Dupin und seiner Claire führt die beiden in die südliche Bretagne und an die Loire, wo sie "jeden Tag einer Weintraube widmen" wollen und erlesene Weingüter gebucht haben: Die erste Station führt sie in die 'Fontaine aux Bretons', die Cécile Cast, einer Freundin von Claire, gehört. Kaum angekommen und Pläne für die folgenden Tage bei erlesenen Köstlichkeiten - jeweils begleitet von excellenten Weinen, wie von Dupin bekannt - schmiedend, geschieht der Mord an Brian Katell, dem Ex-Mann von Cécile, dem sie noch immer nahe steht: Aus 'rein freundschaftlichen Gründen', die besonders Claire wichtig sind, ermitteln nun nicht nur Dupin höchstselbst, sondern auch Claire und Cécile, die natürlich über besondere Ortskenntnisse und Hintergrundwissen verfügt. Während Claire in allen Bänden zuvor immer unscheinbar blieb, tritt sie hier erstmals in den Vordergrund und ist von dem Vorhaben, gemeinsam zu ermitteln, nicht mehr abzubringen. Lelouche, der vor Ort zuständige Kommissar, ist über die 'undercover-Ermittlung' des Rivalen Dupin alles andere als erfreut; letzten Endes aber machtlos. Lelouche macht eine nicht sehr gute Figur und das Aufeinandertreffen der beiden Ermittler erinnerte mich stets an das "Hase und Igel" Spiel: In allen Kommissariaten der Bretagne scheint eins klar zu sein: Dupin ist einfach der Beste (was auch Nolwenn so sieht). Auf dem Weingut von Brian, dem noch ein weiteres Opfer folgen soll, lernen wir dessen Mitarbeiter kennen: Marchand und dessen Sohn, die zeitlebens Verwalter des Weinguts sind; Emily Pic, eine talentierte Winzerin, die eine große Zukunft vor sich hat und sehr ehrgeizig ist; Anne-Sophie Joly, einst Erbin eines weiteren Weinguts und Brians Lebensgefährtin sowie Damien Dantec, der PR-Chef Brians, der für die Vermarktung der Weine zuständig ist. Ein alter Freund von Brian, Alain Chevrier, wollte mit Brian eine Reihe von Weinbars eröffnen: Das Projekt ist fast beendet, als Brian ermordet aufgefunden wird: Was wird nun daraus werden? Meine Meinung: Auch im vorliegenden Band der Dupin-Reihe, die erst zur Mitte hin an Spannung Fahrt aufnimmt, nimmt die Beschreibung der Region um Pornic sowie die bretonische Speisekarte, Lokalitäten, die empfehlenswert sind sowie sehr erlesene Weine als Begleiter excellenter Mahlzeiten einen breiten Raum ein. Da ich die Atmosphäre in den Bannalec-Krimis sehr schätze und bei jedem Café, ohne den es einfach nicht geht, schmunzeln muss, hat mich dies nicht weiter gestört. Bannalec lässt auch hier wieder seine Leserschaft mitfiebern und -rätseln: Wer könnte ein Motiv haben, wer der Mörder (oder die Mörderin) sein? Claire erlebt man als toughe Ehefrau, die ihren eigenen klugen Kopf hat und nun Konturen annimmt, die zuvor nicht sichtbar waren. So "mogeln" sich die ErmittlerInnen 'inkognito' stets an wachhabenden Polizisten vorbei, um in der Domaine nach Spuren zu suchen; dies fand ich persönlich am spannendsten, da Dupin nicht Dupin wäre, wenn er denn nicht riskante, aber durchaus erfolgreiche Aktionen lieben würde. Der Autor legt erfolgreich falsche Fährten und die Auflösung hat mich überraschen können (wenn ich hier auch evtl. mildernde Umstände gelten lassen würde). Interessant fand ich auch die Ausflüge in die Welt der Verkostungen und wirklich sehr alten, edlen Weine, die mitunter ein Vermögen wert sind! Auch wenn die Brigade Dupins (Nolwenn, Riwal - eine Lieblingsfigur von mir und Kadeg) diesmal nur eine Nebenrolle spielen und Spechte in Schach halten, die Dupins Haus attackieren, waren sie doch irgendwie bei jedem Schritt "mit dabei" - denn ohne sie kann ich mir keinen Dupin-Krimi vorstellen. Ich hoffe, dass der von Dupin geliebte Citroen XM reparabel ist: Mir gefällt er auch sehr viel besser als der DS7-E ;) Fazit: Gerne empfehle ich auch diesen (bereits 12.) Kriminalroman um den kultigen Kommissar Dupin; eine besondere Empfehlung geht an Liebhaber erlesener Weine und bretonischer Spezialitäten, viel Bretagne-Atmosphäre (diesmal den Süden) und einem sehr kniffligen Fall, den Dupin und Gattin Claire sowie Cécile, beste Freundin Claires, souverän und undercover lösen: Etwas blamable für Lelouche, zum Schmunzeln der LeserInnen und zur Freude Dupins & Team, "der ja eigentlich nur auf Hochzeitsreise war".
Bewertung
aus Duisburg
5/5
07.08.2023
eBook (ePUB 3)
Ein Lob auf die Bretagne
IMHO: Auch hier erinnert mich der Krimi als althergebracht. Zwei Morde geschehen insgesamt und ein Großfeuer auf einem der verfeindeten Weingüter wird gelegt. Wie immer ist jeder aber auch jeder bis zum Ende einfach nur verdächtigt, bis es sich dann ganz einfach aufklärt, dass der Hofverwalter, welcher Generationen für das Weingut gearbeitet hat, einfach nicht am Erfolg beteiligt worden ist. Trotzdem diese Tat nicht zu rechtfertigen ist, erinnert mich die Haltung des Hofverwalters an die französische Revolution und die Didaktik bei Karl Marx!
Fazit: Auch hier trotzdem ein unterhaltsames Lesevergnügen mit Wehmut an das landschaftliche Flair der Bretagne im Urlaub!
carowbr
aus Rheinland-Pfalz
5/5
31.07.2023
Buch (Taschenbuch)
Endlich ein Fall, in dem man…
Endlich ein Fall, in dem man mehr von Claire mitbekommt. Sie und Dupin ermitteln gemeinsam in einem mysteriösen Mordfall, in den sie mal wieder wie zufällig hineingeraten. In üblicher Manier sind die Tage vollgepackt mit Ereignissen, in diesem Band ist es dennoch nicht so überladen wie in manch anderen. Der Fall ist spannend aufgebaut und selbst Dupin weiß bis zur letzten Minute nicht, welche Hintergründe das Geschehen hat. Für Weinliebhaber:innen sind die Beschreibungen der Lagen, Sorten und der Geschmacksvielfalt der Loire-Weine natürlich auch ein kulinarischer Genuss.
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5/5
03.05.2026
Gebrauchtbuch (Taschenbuch)
Mord und Wein
Eigentlich wollten Commissaire Georges Dupin und seine frisch angetraute Claire eine Genuss-Hochzeitsreise mit viel Wein und gutem Essen antreten.Stattdessen aber müssen sie Claires Freundin Cecile helfen, deren geliebter Ex-Gatte (und Weingutbesitzer) ermordet wurde.
Dupin is not amused, da er dem Kollegen vor Ort nicht ins Handwerk pfuschen möchte, aber diesmal lässt Claire nicht locker und spätestens, als sie beide Morddrohungen bekommen, legt er richtig los.
Mit diversen falschen Fährten, Infos über besondere Weine, Lokalkolorit und genug Verdächtigen mal wieder ein gelungener Fall!
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5/5
18.07.2023
Buch (Taschenbuch)
Die Bannalec-Krimis sind ja schon...
Die Bannalec-Krimis sind ja schon lange Kult, aber hier hat sich der Autor selbst übertroffen: dieser Roman ist so spannend und klug konstruiert, und dabei erfährt man wirklich eine ganze Menge über die Loire-Weine, besonders den legendären Muscadet! Chin-chin!
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5/5
06.07.2023
Buch (Taschenbuch)
Mörderische Flotterwochen
So schön liest sich der Sommer mit Commissaire Dupin. In seinem 12. Fall befindet er sich auf Flitterwochen mit Claire an der Loire. Statt Weingüter zu besuchen, stolpert er unfreiwillig in einen Mordfall. Da der Bereich nicht in seinen Zuständigkeitsbereich gehört, fällt ihm Zurückhaltung in Sachen schwer. Aber da ist ja immer noch Claire, die den Toten persönlich kannte und sich auf unkonventionelle Weise an der Aufklärung des Falles beteiligt. Wird an der Loire für einen guten Tropfen Wein gemordet? Es soll, so viel verrate ich, nicht bei dem einen Toten bleiben. Hand auf's Herz: Wir lieben diesen Commissaire, der charamant ist, spannende Fälle auf seine Weise löst, Sinn für Humor hat und uns das französische Leben wunderbar spiegelt.
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5/5
05.07.2023
Buch (Taschenbuch)
Viel Wein und viel Spannung in einer wunderschönen Landschaft
Eigentlich muss Dupin gar nicht ermitteln. Denn er befindet sich mit seiner Claire auf Hochzeitsreise entlang der Loire. Sie wollen die tollen Weine probieren und sich kulinarisch verwöhnen lassen. Doch als die beiden am Lac de Grand-Lieu ankommen um auf dem Weingut von Claires Freundin Cécile Cast eine Verkostung zu unternehmen, wird kurz darauf ihr Ex-Mann ermordet, der ein renommiertes Weingut besaß und mit der Tochter eines rivalisierten Winzers liiert war. Die örtliche Polizei scheint in die falsche Richtung zu ermitteln. Daher beginnt Dupin auf Wunsch von Claire und Cécile eigene verdeckte Ermittlungen und bringt sich dabei in Gefahr. Zudem bleibt es nicht bei diesem einen Mord und schließlich fällt ein Weingut einem Brandanschlag zum Opfer. Ein sehr spannender Fall, den ich nicht nur Weinliebhabern, sondern auch Bretagne- und Frankreich-Fans sehr empfehlen kann.
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5/5
23.06.2023
Buch (Taschenbuch)
Hach. Was hat mir der "Neue" wieder...
Hach. Was hat mir der "Neue" wieder gut gefallen. Skurrile Ermittler, tolle Landschaft und eine Einführung, wie man lästige Spechte wieder los wird, die beim Nestbau das neue Dach zerlegen. Da gerät der Fall fast zur Nebensache.
Wunderbar
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