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Produktbild: Die Dichterin
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Artikelbild von Die Dichterin
Özge İnan

1. Die Dichterin

Die Dichterin Über Authentizität und Aneignung, Dichtung und Wahrheit und die Macht des Skandals

Gesprochen von
11
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Maximiliane Häcke

Spieldauer

6 Stunden und 35 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

10.08.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

21

Verlag

Osterwoldaudio

Sprache

Deutsch

EAN

9783844949988

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Maximiliane Häcke

Spieldauer

6 Stunden und 35 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

10.08.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

21

Verlag

Osterwoldaudio

Sprache

Deutsch

EAN

9783844949988

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  • frauke_liest

    5/5

    07.09.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Erschaffen oder verkaufen?

    Ich habe „Die Dichterin“ sehr gerne als Hörbuch gehört. Worum geht es? Emma ist Dichterin, aber vor allem gern gesehene Interviewpartnerin und häufiger Talkshow-Gast. Niemand kann der Armut so eloquent eine Stimme leihen wie sie. Nazanin hingegen ist Journalistin und kauft Emma ihre Inszenierung nicht ab. Damit steht sie allerdings völlig alleine da, beginnt aber trotzdem mit der alles verändernden Recherche… Viel mehr möchte ich nicht verraten - aber die sich entwickelnden Fragen um Urheberschaft, Herkunft, Leistung, Erfolg und den Literatur- und Journalismusbetrieb fand ich sehr spannend. Die Sprecherin Maximiliane Häcke hat der Geschichte auf angenehmste Weise ihre Stimme geliehen. Ich konnte ihr sehr gut zuhören.

  • wedalou

    aus Steckenstein

    4/5

    23.09.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Literatur,Journalismus und gesellschaftliche Macht

    „Solidarität ist Mitleid mit Wut.“ „Wer Sozialschwache sucht, soll ins Villenviertel gehen!“ Özge İnan erzählt in „Die Dichterin“ schnell, pointiert und mit viel Verve von einer Welt, in der Literatur, Journalismus und gesellschaftliche Macht eng miteinander verflochten sind. Gesprochen wird das Hörbuch eindrucksvoll von Maximiliane Häcke, die den Figuren und ihren Konflikten viel Energie und Präsenz verleiht. Im Mittelpunkt stehen „Emma Rodenstock“, gewieft, wortstark und selbstbewusst, und „Nazanin Esfahani“, eine aufstrebende Journalistin. Beide Figuren sind komplex angelegt und bewegen sich in einem Spannungsfeld aus beruflichem Ehrgeiz, Konkurrenz und Missgunst. Dabei stellt der Roman große Fragen: Wem gehört eine Geschichte? Wo verläuft die Grenze zwischen Inspiration und geistigem Eigentum? Was bedeutet Wahrheit im Journalismus und was geschieht in den Grauzonen zwischen Wahrheit und Lüge? Besonders interessant ist die Kritik am Kulturbetrieb und an gesellschaftlichen Strukturen. Klassismus, soziale Ungleichheit und die Mechanismen des Medienbetriebs werden ebenso thematisiert wie die Konkurrenz innerhalb einer Branche, in der Solidarität schnell an ihre Grenzen stößt. İnan schaut dabei klug und erstaunlich transparent auf die Schwachstellen des Medienbetriebs und nimmt dessen Mechanismen regelrecht auseinander. Gerade dadurch entwickelt die Geschichte eine zusätzliche Ebene: Es geht nicht nur um einzelne Figuren und ihre Konflikte, sondern auch um die Frage, wer Deutungshoheit besitzt und welche Geschichten gehört werden. Das Erzähltempo ist hoch, die Dialoge sind pointiert und die Handlung entwickelt schnell einen Sog. Allerdings fiel es mir beim Hören bisweilen schwer, die beiden Erzählperspektiven eindeutig auseinanderzuhalten. Gerade weil die Stimmen und Perspektiven eng miteinander verflochten sind, musste ich gelegentlich überlegen, aus wessen Sicht die Geschichte gerade erzählt wird. Insgesamt ist „Die Dichterin“ ein spannendes und gesellschaftlich aufmerksames Hörbuch, das den Kulturbetrieb nicht romantisiert, sondern seine Machtstrukturen, Eitelkeiten und Konkurrenzmechanismen sichtbar macht. Besonders gelungen sind die vielschichtigen Figuren und die Fragen nach Wahrheit, geistigem Eigentum und den Grenzen journalistischer und literarischer Freiheit.

  • 000nni

    5/5

    30.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ist es wichtig, wer erzählt?

    4,5/5 "Die Dichterin" von Özge İnan wurde von Maximiliane Häcke gelesen. Häcke ist meiner Meinung nach eine tolle Sprecherin und auch für dieses Buch eine passende Auswahl. Ich war durch die Erzählweise direkt im Buch drin und konnte gut erkennen, wenn zwischen den beiden Protagonistinnen gewechselt wurde. Das Buch an sich hat ein klasse Pacing, ich konnte gar nicht aufhören, es zu hören und hab es innerhalb eines Tages durchgehört. Es war spannend, pointentiert und klug geschrieben. Es wirft wichtige Fragen nach Stimmen in der Literatur auf, welche Stimmen werden gehört und warum? Wie sehr muss man sich für seinen eigenen Erfolg verkaufen und ist es wichtig, wer die Gespräche über gesellschaftliche Missstände anregt oder nur, dass es passiert? Lediglich das Ende kam mir etwas abrupt und ich hätte mir noch eine weitere Ausführung der Geschehnisse am Ende gewünscht. Vielen Dank an Netgalley und Hörbuch Hamburg.

  • Adele

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    13.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Geschichte der Ungerechtigkeit

    Emma Rodenstock ist der aktuelle Shootingstar der Lyrik. Doch ihr Talent geht weit über die Lyrik hinaus, Emma ist schlagfertig, attraktiv und wird dafür von den Medien mindestens so geliebt, wie für ihre Gedichte. Ihre Geschichte scheint wie ein wahr gewordener Traum - zu gut, um wahr zu sein? Zumindest der jungen Journalistin Nazanin Esfahani kommen leise Zweifel angesichts der absoluten Perfektion. Nazanin ist Volontärin beim Hauptstadtjournal und kämpft verzweifelt um die Übernahme im Zuge der Umstrukturierung der Zeitung. Ein Porträt über die gehypete Emma Rodenstock soll eine ihrer letzten Arbeiten als Volontärin und ihr Ticket zur Festanstellung sein. Ihre Zweifel an deren Authentizität beginnen langsam, bis sie sich dem Strudel der Recherche und Ereignisse, fast ungläubig, nicht mehr entziehen kann. In alternierender Perspektive auf Emma und Nazanin entwickelt sich der Roman wie ein seltsamer Tanz mit nur kurzen Berührungen, bei dem beide Frauen sich trotzdem stetig näher kommen und ihr Leben so vermutlich nachhaltig prägen werden, jede auf ihre Art. Emma und Nazanin, zwei talentierte junge Frauen, die in ihrem je eigenen Milieu, um ihren Platz in der Welt kämpfen und um die Deutungshoheit einer Geschichte. Gut und Böse verschwimmen so vor dem Hintergrund der feinen Charakterstudien und gelungenen gesellschaftlichen Einbettung. Denn diese Geschichte ist weit mehr, als die eines potentiellen Betrugs. Gesellschaftskritisch leuchtet die Autorin unsere Gegenwart, die Medien und den Literaturbetrieb aus. Welche Aufgabe hat der Journalismus? Was ist richtig und falsch in einer Welt massiver sozialer Ungleichheit und Ungerechtigkeit? Für mich war der Roman ein echtes Highlight! Unbedingt lesen!

  • Bewertung

    5/5

    31.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fesselnder Roman

    „Die Dichterin“ ist spannend und auf hohem Niveau geschrieben; so, wie man es von Özge Inan kennt. Eine kluge Geschichte über Armut, Authentizität und soziale Konflikte im heutigen Berlin, die aktuelle Fragen aufgreift.

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Bewertungen (11)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von L. Fritzsche

    L. Fritzsche

    Thalia Dresden – Schillerplatz

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Was für eine gigantische, kollektive Dummheit es ist, dass wir alle nach Berlin ziehen.“

    Özge İnan kann wunderbar mit Sprache umgehen! Der Roman beschäftigt sich mit großen Themen wie Herkunft, Armut und Identität. Ist es moralisch vertretbar jemandem eine Stimme zu geben, auch wenn diese Person gar nicht darum gebeten hat? Wie ist mit den Konsequenzen umzugehen? Doch auch die kleinen und großen Probleme des Alltags finden hier einen Platz. Die beiden Hauptprotagonistinnen sind so greifbar ausgearbeitet, dass es mir leicht fiel mich in diese hineinzuversetzen, zu begreifen aus welchem Antrieb heraus gehandelt wurde. Das Buch hat mich von Anfang bis Ende begeistert.
  • Zum Bewerterprofil von Sophia

    Sophia

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    5/5

    12.09.2026

    eBook (ePUB 3)

    Unbedingt lesen!

    Özge Inan enttäuscht nie: Ihre scharfen Analysen sind nicht nur auf politischer Journalismus-Ebene relevant, sondern blitzen auch in ihren Romanen immer wieder auf. Die Metaebene, die nicht ausgesprochenen Dinge, die in der Stille verklingenden Dialoge sind das, was die eigentliche Wucht überbringt - und was Özge Inan zu einer brillanten Autorin macht. Unbedingt lesen!
  • Zum Bewerterprofil von Lou

    Lou

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    5/5

    13.08.2026

    eBook (ePUB 3)

    Klug, präzise und leicht erzählt über das Streben nach Wirksamkeit im Kulturbetrieb

    Özge Inan schreibt präzise und klug über den Kulturbetrieb, über Klasse. Aber sie lässt es nicht das Hauptthema sein, sondern Teil ihrer Erzählung, wodurch die Strukturen noch kräftiger hervortreten. Ich finde es auch überaus gelungen wie sie mit Sympathien spielt, wer gut und wer böse ist und wer am Ende als Gewinner*in aus der Handlung herausgeht. Tolle Geschichte über das Schreiben und Wirken mit dem Schreiben.

Unsere Meinungen

Bewertungen (3)

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