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Der Empfänger

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Frank Arnold

Spieldauer

8 Stunden und 13 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

20.03.2020

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

243

Verlag

Audiobuch

Sprache

Deutsch

EAN

9783958626294

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Frank Arnold

Spieldauer

8 Stunden und 13 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

20.03.2020

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

243

Verlag

Audiobuch

Sprache

Deutsch

EAN

9783958626294

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  • Bewertung

    aus Endingen

    5/5

    21.04.2020

    Hörbuch-Download (MP3)

    Ein Kriegsroman der besonderen Art

    Ulla Lenze hat mich mit dem ihr eigenen Erzählstil sofort in ihren Bann gezogen. Für mich als Hörer ist dieser Kriegsroman gerade wegen seiner ganz speziellen Andersartigkeit ein absoluter Hörgenuss. Die historischen Geschehnisse des Zweiten Weltkrieges in Verflechtung mit der Familiengeschichte des Josef Klein werden in einer feinen und wertungsfreien Sprache erzählt. Gerade diese Art macht für mich die Geschichte und somit das Hörbuch so brillant. Auch ihre herausragende Fähigkeit die Details so lebendig und mitreißend zu beschreiben entfacht in mir ein wahres Kopfkino. Ich konnte förmlich die Urwaldgeräusche Costa Ricas und die Jazzklänge New Yorks hören. Was mich besonders begeistert, ist ihre Art, völlig urteilsfrei die menschliche Zerrissenheit in den Wirren des Krieges zu beschreiben. Dies spiegelt sich gerade in der Beziehung der beiden Brüder Josef und Karl wider. Auch Ulla Lenzes Fähigkeit in leiser Erzählweise und ohne den moralischen Zeigefinger zu erheben, den Lebensweg des Josef Klein zu beschreiben, hat mich fasziniert. Die Gefahr sich plötzlich und ungewollt auf der falschen und gefährlichen politischen Seite wieder zu finden, zeigt für mich auch immer einen aktuellen Bezug. Diesen bringt die Autorin subtil und doch eindringlich rüber. Rundum ein gelungenes Hörerlebnis! Und Frank Arnold ist als Sprecher hier für mich die Idealbesetzung. Deshalb Daumen hoch für dieses Hörbuch und ganze fünf Sterne.

  • Bewertung

    aus Böhl-Iggelheim

    5/5

    15.03.2020

    Hörbuch-Download (MP3)

    Interessantes Thema aber kraftlos umgesetzt

    Wer die Beschreibung liest, erwartet eine interessante und spannende Geschichte im Amerika vor dem 2. Weltkrieg. Es gäbe so viel zu erzählen von den ganz vielen Völkergruppen, die sich in New York mischen und deren verschiedene Sinneseindrücke, aber irgendwie wurde es einfach vergessen, etwas Spannung einfließen zu lassen. Geschichte: Josef Klein, wanderte vor 15 Jahren aus dem Rheinland nach Amerika aus und schlägt sich seitdem in einer Druckerei durch. Ein Hobby ist sein Funkgerät, das er sich zusammengebaut hat und in die Welt hinaus funkt. Dabei lernt er eine sehr junge Dame aus Woodstock kennen, die ihn in New York besuchen möchte. Leider lernt er aber auch verschiedene deutsche Leute kennen, die ein großes Interesse daran haben, seine Funkkenntnisse zu nutzen und die ihm Geld dafür bieten, Firmeninterne Daten einer deutschen Firma, mit der Tochter in den USA auszutauschen. Natürlich merkt selbst Josef irgendwann, dass diese Daten keine Firmennachrichten sind, sondern er eigentlich für ein deutsches Spionagesystem arbeitet. Doch wie kann er sich davon wieder befreien und will er das überhaupt ? Sprecher/ Personen Das Buch wird ausgezeichnet erzählt durch Frank Arnold und wird seinem Ruf , einer der besten Sprecher Deutschlands zu sein, absolut gerecht. Es ist in der Hörbuchfassung eine leicht gekürzte Lesung, die aber meiner Meinung nach kompakt zusammengefasst wird und trotzdem noch einige Längen hat. Mein Hauptproblem ist der Hauptdarsteller Josef Klein oder auch Joe Klein, der mich von der ersten Minute bis zum Schluss einfach nur aufregt. Zumindest kann man sagen, dass dieses Hörbuch einen beschäftigt und das kann auch nicht jedes Buch von sich behaupten. Die Grundstimmung ist so speziell und kraftlos. Eine Person die lieber träumt und sich treiben lässt, als die initiative zu ergreifen. Jemand der auf Fragen was er denkt, meistens mit " Ich weiss es nicht " antwortet, weil er zu vielem eigentlich keine Meinung hat. Aufbau/Inhalt Das Buch schwankt in verschiedenen Zeiten und Orten, was normal wirklich immer fasziniert und einen langsamen Einblick in die Anfangszeit, Kindheit, Gegenwart bringt. Die Zeit vor der Ausreise, als er eigentlich mit seinem Bruder auswandern wollte. Die Zeit ab 1939 in New York bei der die Funkerei begann und er Lauren kennenlernt. Und die Zeit ab 1949 die er wieder in Neuss bei seinem Bruder und seiner Familie verbringt. Das Verhältnis zu seinem Bruder, dessen Frau, die er ja nie kennengerlernt hatte, auf der anderen Seite seine Bemühungen im Lauren 1939 in New York, deren Ansichten in Bezug auf deutsche sowie die Merkwürdigen Gestalten, die deutsche Spione sein wollen aber in den USA trotzdem auf nicht so viel verzichten wollen. Meinung: Hier wurde sehr viel Potential verschenkt. Die Hauptperson ist so schlaff und ehrgeizlos. Wie so jemand nach Amerika auswandern konnte und überleben ist mir ein Rätsel. Von Anfang an kraftlos und so gut wie gar nicht spannend, fehlt mir dann zumindest irgend etwas an der Geschichte, mit der Sie punkten könnte. Vielleicht eine gute Sprache, Erzählweise, die mir einfach eine Geschichte erzählt, in der ich mich wohl fühle. Hier fehlen die Glücksmomente, der Elan, die Begeisterung. Selbst das Date mit Lauren, hätte jede normale Frau schnell verlassen und diesen langweiligen Zwerg alleine gelassen. Fazit 1 Stern für jeden der ein Buch schreibt, 1 Stern für das Thema, 1 Stern für den sehr starken Sprecher aber das war es auch. Für mich nicht überzeugend, sondern sehr langweilig und ganz sicher wird mir das nicht im Kopf bleiben, damit es als herausragend geltend wäre. Ich kann es nicht empfehlen, da es mich zu keinem Zeitpunkt begeistert hat.

  • Hermione

    4/5

    25.03.2020

    Hörbuch-Download (MP3)

    Über ein interessantes historisches Thema, das bisher wenig beachtet wurde, und sehr gut gelesen

    Josef aus Neuss ist in den 1920er Jahren nach Amerika ausgewandert, wo er zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs in ein Netz von deutschen Spionen hineingezogen wird. Er als Durchschnittstyp kommt aus der Nummer nicht mehr so richtig raus und wird später inhaftiert. Nach dem Krieg schafft er es zu seinem Bruder Carl und dessen Familie nach Neuss, bevor er sich wieder auf den Weg nach Südamerika machen möchte… Meine Meinung: Von Anfang an hat der Sprecher es geschafft, dass ich mich beim Hören wohlgefühlt habe. Er liest sehr ruhig und klar verständlich und der Handlung angemessen. Man kann ihm wirklich gut zuhören und wartet immer schon gespannt auf den nächsten Abschnitt. Sehr gut hat mir gefallen, dass sich das Hörbuch mit einem Thema beschäftigt, über das ich bisher nicht viel wusste und über das ich auch nicht viel nachgedacht hatte, nämlich das Leben deutscher (Nazis) in den USA zu Zeiten des Dritten Reiches. Gut fand ich auch den Erzählstil, der so unglaublich ruhig und flüssig ist, dass man auch beim Zuhören alles mitbekommt. Durch den Wechsel verschiedener zeitlicher Perspektiven bleibt es auch abwechslungsreich. Josef als der typische Durchschnittsmensch wird ganz interessant und glaubwürdig gezeichnet, man kann gut nachvollziehen, wie er auf einmal in etwas hineinschliddert, aus dem er nicht mehr so einfach herauskommt. Leider blieb für mich der rote Faden oder der Gesamtzusammenhang etwas blass. Es werden verschiedene Episoden – aus New York, Neuss und Südamerika – erzählt, aber der Zusammenhang fehlte mir etwas, genauso wie eine konsistente nachvollziehbare Botschaft. Aus dem spannenden Thema hätte man meines Erachtens noch mehr machen können. Darüber hinaus hatte man während der ganzen Erzählung das Gefühl, in einer grauen, trüben, tristen Welt zu sitzen. Es war alles einfach nur düster, ohne eine Art positiven Ausblick. Aber das ist aus Sicht der Zeit natürlich auch nachvollziehbar. Am Schluss blieb so vieles offen, dass mich das Hörbuch etwas ratlos zurücklässt. Fazit: Wer sich für das spannende historische Thema interessiert (das zumindest mir bisher nicht so vertraut war), ist bei diesem Hörbuch richtig. Und der Sprecher ist auch ein absolutes Highlight!

  • Rose75

    3/5

    25.03.2020

    Hörbuch-Download (MP3)

    Die Geschichte eines jungen Mannes zwischen den Fronten

    Ich interessiere mich sehr für geschichtliche Ereignisse und wenn sie in Romanform erzählt werden ist es meistens sehr bereichernd für mich. Hier in diesem Buch erzählt die Autorin die Geschichte von Josef Klein. Die Handlung beruht auf wahren Begebenheiten. Man kann bei wikipedia nach dem 'Duquesne-Spionagering' suchen und findet dort auch einen Josef Klein. Die Autorin erzählt hauptsächlich in 2 Erzählsträngen. Einmal 1939 in Amerika, wie es Josef als deutschem Einwanderer erging, wie die gesellschaftliche und politische Situation war und wie er unbewusst von deutschen Spionen angeheuert wurde. Im zweiten Strang besucht Josef seinen Bruder Carl 1949 in Deutschland. Er hat eine Haftstrafe abgesessen und versucht sich langsam in der Nachkriegszeit zurechtzufinden. Mir gefällt die Grundidee des Buches, aber leider hat mich die Geschichte nicht erreicht. Josef ist für mich nicht greifbar gewesen. Das kann aber auch durchaus im Sinne der Autorin sein. Titel und Cover deuten auf einen Mann hin, der unklar ist und Aufträge empfängt. Der Empfänger ist natürlich auch im Funkerbereich ein Begriff und daher sehr treffend als mehrdeutiger Titel. Frank Arnold hat gewohnt gut gelesen und eine melancholische Stimmung in die Erzählung gelegt. Das fand ich schön, allerdings musste ich beim Zuhören sehr gut aufpassen, um nichts zu überhören.

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    eBook (ePUB 3)

    Der Roman erzählt in wechselnden Zeitebenen die Geschichte des deutschen Auswanderers Josef Klein in Amerika vor, im und nach dem Zweiten Weltkrieg, der in die Fänge der Auslandsspionage von Nazideutschland gerät. Wir erfahren, wie sein scheinbar einfaches Leben durch Naivität und Erpressung aus allen Fugen gerät und seine Schuld ihn auch viele Jahre nach Ende des Krieges immer wieder einholt. Gut geschrieben und lehrreich!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (106)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Annegrit Fehringer

    Annegrit Fehringer

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Enorm spannend!

    Wie der junge Einwanderer Josef Klein in New York unabsichtlich zwischen die Mühlsteine der deutschen Spionage gerät, und ihn seine Freundin an das FBI verrät, davon erzählt diese enorm spannende Geschichte!
  • Zum Bewerterprofil von Philipp Buschatz

    Philipp Buschatz

    Thalia Mayersche Köln-Mülheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen dem New York der 30er Jahre und Neuss nach dem Weltkrieg - ein spannender Spionageroman!

    Josef Klein ist ausgewandert aus dem beschaulichen Rheinland ins trubelige New York. Hier möchte er einfach nur sein ruhiges Leben führen. Er liebt Jazz, er liebt Amerika. Und er hat ein ungewöhnliches Hobby: das Amateurfunken. Und damit zieht er äußerst zwiegestaltige Gestalten an, die sich als Vertreter des NS-Geheimdienstes entpuppen. Aus Naivität nimmt er Aufträge an - und merkt zu spät, mit wem er sich eingelassen hat und er seine Ideale verrät. Gleichzeitig erzählt "Der Empfänger" von Josef Kleins Rückkehr nach Deutschland nach dem Weltkrieg, wo er bei seinem Bruder in Neuss unterkommt. Schon bald kommt es hier zu Spannungen zwischen den Geschwistern. Ulla Lenze erzählt wunderbar ruhig und sachlich eine außergewöhnliche Geschichte über die Zeit des 2. Weltkrieges. Mich hat das Buch auch durch die sympathische und doch gebrochene Figur des Josef Klein begeistert, der ein Träumer durch und durch ist. New York wird wunderbar lebendig geschildert. Und auch die Atmosphäre im Nachkriegsdeutschland hat Ulla Lenze sehr gekonnt in Szene gesetzt. Unbedingte Leseempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Sophie Weigand

    Sophie Weigand

    Thalia Lübeck – Citti Park

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Deutscher in Amerika

    Josef Klein emigriert in den 20er-Jahren aus dem Rheinland in die USA. In New York arbeitet er in einer Druckerei und erlebt den Aufstieg der Nationalsozialisten zwar aus großer räumlicher Entfernung, jedoch auch in Kontakt mit Unterstützer*innen in den USA, für die seine Druckerei gelegentlich Flugbätter herstellt. Sowohl ausgewanderte Deutsche, die ihre Kultur in den USA aufrechtzuerhalten versuchen als auch Amerikaner selbst, die Hitler für eine Lichtgestalt halten, die ihren eigenen Rassismus legitimiert. Weil Josef, der sich in den USA nun Joe nennt, Amateurfunker ist, gerät er naiv in Beziehungen zu deutschen Spionen, für die er verschlüsselte Nachrichten nach Deutschland schicken soll. Zu spät wird ihm klar, mit wem er sich eingelassen hat und was er tut. "Der Empfänger" erzählt auf mehreren Zeitebenen von der Emigration, dem Leben in den USA in dieser Zeit und der Rückkehr nach Deutschland 1949. Packend geschrieben und spannend insbesondere deshalb, weil ein Kapitel der Geschichte im Mittelpunkt steht, das bisher nicht oft in Romanen verarbeitet wurde (zumal es sich bei Josef Klein nicht um einen abgebrühten Spion handelt). Empfehlenswert!
  • Zum Bewerterprofil von Patricia A.

    Patricia A.

    Thalia Mayersche Köln-Mülheim

    Buchhändler*in

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    4/5

    14.04.2020

    eBook (ePUB 3)

    In der Fremde zwischen den Fronten

    Der deutsche Auswanderer Josef Klein sucht im Jahr 1925 sein Glück in Amerika und gerät dort unversehens zwischen die Fronten verschiedener Geheimdienste. Er muss sich entscheiden auf welcher Seite er steht – sein Heimatland unter der Herrschaft der Nationalsozialisten oder die neue freie Welt? Die Autorin schafft eine authentische Atmosphäre der Angst vor Entdeckung und der Einsamkeit in der Fremde.
  • Zum Bewerterprofil von Kevin Beckmann

    Kevin Beckmann

    Thalia Mayersche Wuppertal-Barmen

    Buchhändler*in

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    4/5

    05.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Elegant verknüpft Ulla Lenze Fakten...

    Elegant verknüpft Ulla Lenze Fakten und Fiktion zu einem intensiven Roman, der zeigt, wie der deutsche Auswanderer Josef Klein im Vorfeld des 2. Weltkriegs zwischen die Fronten des deutschen und amerikanischen Geheimdienstes gerät. Für alle historisch Interessierten!

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Bewertungen (5)

  • Produktbild: Der Empfänger