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Produktbild: Sanditz

Sanditz Roman | nominiert: Deutscher Buchpreis 2026 Longlist. Das große Epos der Nachwendezeit: 'Rietzschel ist eine der wichtigsten jungen Stimmen Ostdeutschlands.' FAZ

27

19,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

2511

Erscheinungsdatum

12.03.2026

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

480 (Printausgabe)

Dateigröße

1416 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783423448758

Beschreibung

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • navigierbarer Index
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Landmark-Navigation vorhanden

Verkaufsrang

2511

Erscheinungsdatum

12.03.2026

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

480 (Printausgabe)

Dateigröße

1416 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783423448758

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  • Bewertung

    5/5

    29.08.2026

    eBook (ePUB 3)

    Ein gelungenes Panorama deutscher Geschichte

    Für mich ein rundum gelungenes Buch. Besonders die vielen unterschiedlichen Perspektiven bereichern die Geschichte ungemein. Jede einzelne fand ich auf ihre Weise spannend – sowohl aus zeithistorischer als auch aus emotionaler Sicht. Dadurch entsteht ein sehr abwechslungsreiches Bild davon, wie sich das Leben in einer ostdeutschen Kleinstadt seit dem Ende der DDR verändert hat. Besonders interessant fand ich, dass nicht nur die großen historischen Ereignisse im Mittelpunkt stehen, sondern vor allem, wie diese Veränderungen das Leben der ganz unterschiedlichen Menschen beeinflussen. Auch die Charaktere sind sehr abwechslungsreich und jede Perspektive bringt wieder eine andere Sichtweise auf die Stadt und ihre Bewohner mit. Dadurch bekommt man einen sehr vielschichtigen Eindruck vom Leben der Menschen und davon, wie unterschiedlich sie mit gesellschaftlichen und politischen Veränderungen umgehen. Die Sprache ist zudem sehr flüssig, sodass sich das Buch trotz der vielen Perspektiven angenehm lesen lässt. Insgesamt ein vielschichtiger, emotionaler und zeithistorisch spannender Roman, der für mich völlig zu Recht auf der Longlist des Deutschen Buchpreises steht.

  • Bewertung

    aus Thun im Kanton Bern

    4/5

    25.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    schönes Buch

    Das ist ein schönes Buch über Personen, die vor und nach der Wende in der DDR lebten. Die Generationengeschichte reicht weit hinaus bis zur Covid-Pandemie und dem Ukrainekrieg. Die Personen sind gut und glaubhaft geschildert. Ihre Gedanken und Motivationen und Gefühle sind nachvollziehbar. In dieser Geschichte passiert viel. Und es ist gut geschrieben. Nicht wirklich überzeugt bin ich von der nicht linearen, sondern sehr „sprunghaften“ Erzählweise. Mal ist man in den achtziger Jahren, dann in den nuller Jahren, dann in der Zeit der Pandemie, dann wieder die achtziger Jahre. Welchen literarischen Wert (oder welchen Mehrwert überhaupt) hat diese sprunghafte Erzählweise im Vergleich zu einer schönen, braven und linearen Erzählweise?

  • Bewertung

    1/5

    18.06.2026

    eBook (ePUB 3)

    Nicht mehr meins.

    Mit der Faust in die Welt schlagen fand ich sehr gut. Raumfahrer konnte ich auch noch gut zu Ende lesen. Das werde ich bei Sandlitz eher nicht schaffen. Ich habe schon seitenweise weitergeblättert. Es ist mir zu langatmig, nichtssagend, langweilig... Wenn es dann noch um einen rotgerubbelten Penis, ein Bordell in Polen, seitenweise Schafschlachtun ....geht bin ich raus. Vielleicht ist das Thema Ostsachsen auserzählt?

  • buecherboy

    5/5

    02.11.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    amilie, politische Umbrüche und die Spuren, die Geschichte im Leben einzelner Menschen hinterlässt

    Sanditz von Lukas Rietzschel ist ein vielschichtiger Gesellschaftsroman über Familie, politische Umbrüche und die Spuren, die Geschichte im Leben einzelner Menschen hinterlässt. Im Mittelpunkt steht die Familie Wenzel in der fiktiven ostdeutschen Stadt Sanditz. In zwei Zeitsträngen begleitet Rietzschel ihre Mitglieder und die Menschen um sie herum – von den letzten Jahren der DDR und der Wiedervereinigung bis zur Corona-Pandemie und zum Krieg in der Ukraine. Besonders spannend fand ich, wie Vergangenheit und Gegenwart miteinander in Beziehung gesetzt werden. Immer wieder entstehen Parallelen und Gegensätze zwischen den unterschiedlichen Zeiten: gesellschaftliche Konflikte verändern sich, während Fragen nach Freiheit, Zugehörigkeit oder dem eigenen Platz in der Gesellschaft bestehen bleiben. Dadurch zeigt Rietzschel sehr eindrücklich, dass politische Umbrüche nicht irgendwann abgeschlossen sind, sondern Familien und Beziehungen noch Jahrzehnte später prägen können. Dabei geht es um die DDR und die Nachwendezeit genauso wie um versteckte Homosexualität, Einsamkeit und gesellschaftliche Spaltung. Anfangs musste ich mich zwischen den vielen Figuren und Zeitebenen erst einmal orientieren. Die Zeichnungen am Anfang und Ende des Buches waren dabei eine wirklich gute Hilfestellung. Mit jeder weiteren Geschichte wurde Sanditz für mich greifbarer und die Verbindungen zwischen den Figuren immer deutlicher. Gerade diese Konstruktion hat mir sehr gefallen, weil sich manche Zusammenhänge erst viele Seiten später erschließen. Den Prolog habe ich übrigens bis heute nicht ganz verstanden – aber das ist auch vollkommen okay. Rietzschel erzählt zurückhaltend und mit einem genauen Blick auf seine Figuren, ohne ihre Entscheidungen vorschnell zu bewerten. So wird Sanditz für mich zu einem Roman darüber, wie eng persönliche Biografien und deutsche Geschichte miteinander verbunden sind. Ein umfangreiches, klug konstruiertes Buch, das Aufmerksamkeit verlangt, mich aber gerade durch seine vielen unterschiedlichen Lebensgeschichten immer weiter hineingezogen hat.

  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    28.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zu Recht auf der Longlist

    SANDITZ Lukas Rietzschel ET: 12.03.26 Sanditz ist ein kleiner fiktiver Ort in der ehemaligen DDR. Rietzschel nimmt uns mit dorthin und führt uns Ende der 1970er-Jahre in das Leben der Familie Wenzel ein. Wir begleiten sie durch ihren Alltag, lernen Freunde und Bekannte kennen, manche bleiben länger, andere begegnen uns nur für einen kurzen Moment. Nicht alle Figuren sind sympathisch, aber das ist auch gar nicht entscheidend. Gerade ihre Widersprüchlichkeit macht sie glaubwürdig und verleiht der Geschichte Tiefe. Den Mauerfall selbst erwähnt Rietzschel nur am Rande. Viel stärker interessiert ihn, was danach mit den Menschen geschieht. Wir erleben die Familienmitglieder nach der Wende, ihre Aufbruchstimmung und die Hoffnung auf ein besseres Leben, aber auch Ernüchterung, Resignation und Enttäuschung. Erzählt wird auf zwei Zeitebenen. Historische Ereignisse, die Wende, die Corona-Pandemie und schließlich der Ukrainekrieg bilden den zeitgeschichtlichen Rahmen. Dabei greift Rietzschel zahlreiche gesellschaftliche und politische Themen auf. Manch einer könnte das als überladen empfinden, ich fand gerade diese Vielschichtigkeit ausgesprochen interessant. Zu Beginn hat die Geschichte etwas Mystisches. Ich hatte zunächst den Eindruck, die Raben würden sich in Männer verwandeln und auf der Erde gäbe es keine Bäume mehr. Diese geheimnisvolle Ebene verliert sich leider im weiteren Verlauf. Ich hätte es spannend gefunden, wenn Rietzschel diesen Ton beibehalten hätte. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Schreibstil, die ungewöhnliche Struktur und die Vielzahl der Themen konnten mich von Anfang an fesseln. SANDITZ ist kein Buch, das man schnell wegliest. Man muss die Geschichte und ihre vielen Gedanken ein wenig auf sich wirken lassen. Trotzdem ist der Roman an keiner Stelle sperrig. Beim Schreiben dieser Rezension merke ich allerdings, dass ich dem Buch mit meinen Worten kaum gerecht werden kann. Dafür steckt einfach zu viel darin: verschiedene Figuren, Zeiten, Themen und Ebenen, die miteinander verbunden sind. Fazit: Ein großartiger Roman über Familie, gesellschaftlichen Wandel, Hoffnungen und Enttäuschungen, der zahlreiche historische und aktuelle Themen miteinander verknüpft und für mich völlig zu Recht auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2026 steht.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Philipp Buschatz

    Philipp Buschatz

    Thalia Mayersche Köln-Mülheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Familie in den Wirren unserer Tage

    Sanditz ist eine fiktive Stadt in Ostdeutschland. Lukas Rietzschel erzählt hier die Geschichte einer Sanditzer Familie und springt dabei zwischen den großen zeitgeschichtlichen Ereignissen der letzten 40 Jahre hin und her. Von der Wendezeit in die Corona-Pandemie bis hin zum Ukraine-Krieg. Kurzzeitig kam mir zwar der Gedanke, dass dies etwas viel ist. Aber im Kern geht es um die großen, ewigen Themen: Liebe und Tod und was einem im Leben und in den Wirren unserer Zeit Halt geben kann. Ich habe mich mit den verschiedenen Figuren im Buch angefreundet, auch wenn sie mitunter ziemlich schrullig und wunderlich sind. Ein vielschichtiger Familienroman mit viel Zeitgeschichte, der zutiefst berührt!
  • Zum Bewerterprofil von Lukas Becker

    Lukas Becker

    Thalia Köln-Braunsfeld

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sanditz – Ein Panorama der deutschen Seele

    Lukas Rietzschel hat mit „Sanditz" ein Buch geschrieben, das sich anfühlt wie eine Zeitreise durch fünf Jahrzehnte deutscher Geschichte. Im Mittelpunkt steht die fiktive ostdeutsche Kleinstadt Sanditz und die Familie Wenzel – doch Rietzschel erzählt viel mehr: Er zeichnet ein dichtes, multiperspektivisches Porträt von Menschen, die zwischen DDR-Alltag, Wendezeit, Wiedervereinigung, Corona-Pandemie und Ukraine-Krieg ihre Wege suchen. Was beeindruckt: die Präzision, mit der Rietzschel Widersprüche austrägt – ohne zu romantisieren, ohne zu verurteilen. Ein Orgelbauer, der westliche Bücher schmuggelt. Eine Pfarrerin, die trotz Stasi-Überwachung ihren Weg geht. Nebenfiguren, die genauso lebendig werden wie die Hauptcharaktere. Die Zeitebenen sind kunstvoll verwoben, sodass sich die Abgründe der Biografien allmählich offenbaren. Das Buch lässt sich schwer aus der Hand legen – nicht weil es reißerisch ist, sondern weil Rietzschel mit großem Feingefühl erzählt: humorvoll, tragisch, spannungsgeladen. Es ist sein reifstes Werk, eine Stimme aus Ostdeutschland, die genau trifft, worum andere lange herumschreiben. Ein bemerkenswerter Roman. Lest ihn.
  • Zum Bewerterprofil von Dirk Lengersdorf

    Dirk Lengersdorf

    Thalia Mayersche Heinsberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    literarische Perle

    Es ist manchmal beeindruckend, was richtig gute Literatur bewirken kann! Ich habe nach der Lektüre von Sanditz das Gefühl deutsche Zeitgeschichte am eigenen Leib und doch gleichzeitig aus anderer Perspektive miterlebt zu haben. Besser als mit der Familie Wenzel kann man meines Erachtens nicht erfahren, wie sich die letzten 50 Jahre in der ostdeutschen Provinz angefühlt haben. Ein toller Roman!
  • Zum Bewerterprofil von Peter Zielke

    Peter Zielke

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ...wie eine kleine Zeitreise in vertrautes Gebiet...

    Sanditz fühlt sich an wie eine kleine Zeitreise in vertrautes Gebiet, wie ein Besuch bei alten Bekannten. Während wir verschiedene Charaktere durch Vor- und Nachwendejahre, durch Corona-Pandemie und den Russischen Angriffskrieg auf die Ukraine begleiten, spinnt Lukas Rietzschel ein erzählerisches Netz aus großartigem Feingefühl. Die Geschichte ist humorvoll, tragisch, und vor allem derart mit Spannung gefüllt, dass das Buch nur schwer aus der Hand zu legen ist. Sanditz ist klar Rietzschels reifstes und in meinen Augen bestes Buch. Also lest es - es lohnt sich!
  • Zum Bewerterprofil von Michael Kaas

    Michael Kaas

    Thalia Bergisch Gladbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Grandiose Familien- und Gesellschaftsgeschichte

    Anhand einer Familie aus dem fiktiven sächsischen Ort Sanditz entsteht ein packendes Panorama der letzten Dekade der DDR und der Zeit der Coronapandemie. Die Zeitebenen sind kunstvoll miteinander verwoben, dadurch setzt sich das Bild der Charaktere nach und nach zusammen und die Abgründe der Biografien lassen sich allmählich entschlüsseln. Ein bemerkenswerter Roman eines großartigen jungen Schriftstellers!

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