Othello

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Beschreibung

Das Theater war gedrängt voll; ein neuangeworbener Sänger gab den Don Juan. Das Parterre wogte, von oben gesehen, wie die unruhige See, und die Federn und Schleier der Damen tauchten wie schimmernde Fische aus den dunkeln Massen. Die Ranglogen waren reicher als je, denn mit dem Anfang der Wintersaison war eine kleine Trauer eingefallen, und heute zum erstenmal drangen wieder die schimmernden Farben der reichen Turbans, der wehenden Büsche, der bunten Schals an das Licht hervor. Wie glänzend sich aber auch der reiche Kranz von Damen um das Amphitheater zog, das Diadem dieses Kreises schien ein herrliches, liebliches Bild zu sein, das aus der fürstlichen Loge freundlich und hold die Welt um und unter sich überschaute. Man war versucht zu wünschen, dieses schöne Kind möchte nicht so hoch geboren sein, denn diese frische Farbe, diese heitere Stirne, diese kindlich reinen, milden Augen, dieser holde Mund war zur Liebe-nicht zur Verehrung aus der Ferne geschaffen. Und wunderbar, wie wenn Prinzessin Sophie diesen frevelhaften Gedanken geahnet hätte-auch ihr Anzug entsprach diesem Bilde einfacher, natürlicher Schönheit; sie schien jeden Schmuck, den die Kunst verleiht, dem stolzen Damenkreis überlassen zu haben.

Details

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

24.10.2018

Verlag

Books on Demand

Beschreibung

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

24.10.2018

Verlag

Books on Demand

Seitenzahl

65 (Printausgabe)

Dateigröße

492 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783748150053

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Schulbuch mit viel Zusatzmaterial

Bewertung aus Bielefeld am 22.06.2021

Bewertet: Schulbuch (Kunststoff-Einband)

Sehr gut gestaltet mit viel Zusatzmaterial und Bildern. Sehr praktisch für Ausarbeitung für die Schule. Kann ich gut weiterempfehlen. Bin sehr zufrieden.

Schulbuch mit viel Zusatzmaterial

Bewertung aus Bielefeld am 22.06.2021
Bewertet: Schulbuch (Kunststoff-Einband)

Sehr gut gestaltet mit viel Zusatzmaterial und Bildern. Sehr praktisch für Ausarbeitung für die Schule. Kann ich gut weiterempfehlen. Bin sehr zufrieden.

Im Haß wie in der Liebe

Polar aus Aachen am 10.09.2007

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eifersucht, Lügen, Intrigen, Leidenschaft, Mord und Vergeltung: wir sind bei Shakespeare. Bei wem sonst? In Othello erweitert er seine Palette um das Thema Rassismus. Wie Menschen, die abgrundtief hassen, der Neid sie zerfrißt, sie sich zurückgestellt fühlen, imstande sind, ein Umfeld so zu beeinflussen, daß es sich gegen einen richtet, wird uns in unserer Mediengesellschaft immer wieder vorgeführt. Erst frißt sich ein Gerücht in den Verstand und ins Herz, dann folgen erste zarte Anschuldigung, schließlich die massenhafte Verurteilung. Shakespeare zieht bei Othello eine feinere Linie. Er verpflanzt den Haß, setzt Mißtrauen frei, verblendet denjenigen, der beneidet wird, so daß er durch sich selbst zu Fall kommt. Jago benutzt sich der Eifersucht, der Hetze und all der Niedertracht, derer Menschen imstande sind, wenn die Verbitterung in ihnen so tief sitzt, daß ihnen jedes Mittel recht ist, zu diffamieren, zu töten, zu vernichten. Doch Shakespeare ist ein zu kluger Autor, als daß er nicht auch Othello an den Pranger stellt. Warum läßt er es mit sich machen, warum ist er so krankhaft eifersüchtig, warum beraubt er sich dessen, was er am meisten liebt? Shakespeares Antwort ist einfach. Weil er ein Mensch ist. Weil es kein schwarz und weiß gibt. Kein gut und böse.

Im Haß wie in der Liebe

Polar aus Aachen am 10.09.2007
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eifersucht, Lügen, Intrigen, Leidenschaft, Mord und Vergeltung: wir sind bei Shakespeare. Bei wem sonst? In Othello erweitert er seine Palette um das Thema Rassismus. Wie Menschen, die abgrundtief hassen, der Neid sie zerfrißt, sie sich zurückgestellt fühlen, imstande sind, ein Umfeld so zu beeinflussen, daß es sich gegen einen richtet, wird uns in unserer Mediengesellschaft immer wieder vorgeführt. Erst frißt sich ein Gerücht in den Verstand und ins Herz, dann folgen erste zarte Anschuldigung, schließlich die massenhafte Verurteilung. Shakespeare zieht bei Othello eine feinere Linie. Er verpflanzt den Haß, setzt Mißtrauen frei, verblendet denjenigen, der beneidet wird, so daß er durch sich selbst zu Fall kommt. Jago benutzt sich der Eifersucht, der Hetze und all der Niedertracht, derer Menschen imstande sind, wenn die Verbitterung in ihnen so tief sitzt, daß ihnen jedes Mittel recht ist, zu diffamieren, zu töten, zu vernichten. Doch Shakespeare ist ein zu kluger Autor, als daß er nicht auch Othello an den Pranger stellt. Warum läßt er es mit sich machen, warum ist er so krankhaft eifersüchtig, warum beraubt er sich dessen, was er am meisten liebt? Shakespeares Antwort ist einfach. Weil er ein Mensch ist. Weil es kein schwarz und weiß gibt. Kein gut und böse.

Unsere Kund*innen meinen

A Midsummer Night's Dream

von William Shakespeare

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