Othello

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Beschreibung

William Shakespeare: Othello (Othello)

Die Tragödie in fünf Akten in Versen und Prosa entstand 1603 und wurde 1604 uraufgeführt. Der Erstdruck erschien 1622.

Der Mohr Othello ist General der Republik Venedig. Er heiratet heimlich die schöne Desdemona. Als der Fähnrich Jago bei einer Beförderung zum Leutnant übergangen wird, spinnt er eine Intrige, die Othello glauben lässt, Desdemona betrüge ihn mit Cassio. Außer sich vor Eifersucht tötet Othello seine Frau.

Die deutsche Erstaufführung erfolgte 1776 in Hamburg.

Die in dieser Ausgabe zugrunde gelegte Übersetzung stammt von Wolf Graf Baudissin und wurde erstmals 1832 bei Georg Andreas Reimer in Berlin gedruckt.

Zur Schlegel-Tieck-Übersetzung: August Wilhelm Schlegel begann 1796 eine Gesamtübersetzung der Werke William Shakespeares, musste das Vorhaben jedoch 1810 nach 14 Dramen abbrechen. 1825 setzte Ludwig Tieck das Projekt unter Mitarbeit seiner ältesten Tochter Dorothea und Wolf Graf von Baudissins fort. 1833 schloss Dorothea Tieck mit der deutschen Fassung von Macbeth die bis heute als maßgeblich geltende sogenannte Schlegel-Tieck-Übersetzung ab.

»Ich empfehle dringend die sogenannte Schlegel-Tieck-Übersetzung.«
Marcel Reich-Ranicki

Erstmals ins Deutsche übersetzt von Christoph Martin Wieland (1766). Die vorliegende Übersetzung stammt von Wolf Graf Baudissin. Erstdruck in: Shakspeare's dramatische Werke. Übersetzt von August Wilhelm Schlegel. Ergänzt und erläutert von Ludwig Tieck, Bd. 8, Berlin (Georg Andreas Reimer) 1832.

Vollständige Neuausgabe.
Herausgegeben von Karl-Maria Guth.
Berlin 2015.

Textgrundlage ist die Ausgabe:
William Shakespeare: Sämtliche Werke in vier Bänden. Band 4, Herausgegeben von Anselm Schlösser. Berlin: Aufbau, 1975.

Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt.

Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Willi, Tim Tempelhofer, 2015.

Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.05.2015

Verlag

Hofenberg

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

22/15,5/0,9 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.05.2015

Verlag

Hofenberg

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

22/15,5/0,9 cm

Gewicht

216 g

Übersetzer

Wolf Graf Baudissin

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8430-4953-5

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Schulbuch mit viel Zusatzmaterial

Bewertung aus Bielefeld am 22.06.2021

Bewertet: Schulbuch (Kunststoff-Einband)

Sehr gut gestaltet mit viel Zusatzmaterial und Bildern. Sehr praktisch für Ausarbeitung für die Schule. Kann ich gut weiterempfehlen. Bin sehr zufrieden.

Schulbuch mit viel Zusatzmaterial

Bewertung aus Bielefeld am 22.06.2021
Bewertet: Schulbuch (Kunststoff-Einband)

Sehr gut gestaltet mit viel Zusatzmaterial und Bildern. Sehr praktisch für Ausarbeitung für die Schule. Kann ich gut weiterempfehlen. Bin sehr zufrieden.

Im Haß wie in der Liebe

Polar aus Aachen am 10.09.2007

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eifersucht, Lügen, Intrigen, Leidenschaft, Mord und Vergeltung: wir sind bei Shakespeare. Bei wem sonst? In Othello erweitert er seine Palette um das Thema Rassismus. Wie Menschen, die abgrundtief hassen, der Neid sie zerfrißt, sie sich zurückgestellt fühlen, imstande sind, ein Umfeld so zu beeinflussen, daß es sich gegen einen richtet, wird uns in unserer Mediengesellschaft immer wieder vorgeführt. Erst frißt sich ein Gerücht in den Verstand und ins Herz, dann folgen erste zarte Anschuldigung, schließlich die massenhafte Verurteilung. Shakespeare zieht bei Othello eine feinere Linie. Er verpflanzt den Haß, setzt Mißtrauen frei, verblendet denjenigen, der beneidet wird, so daß er durch sich selbst zu Fall kommt. Jago benutzt sich der Eifersucht, der Hetze und all der Niedertracht, derer Menschen imstande sind, wenn die Verbitterung in ihnen so tief sitzt, daß ihnen jedes Mittel recht ist, zu diffamieren, zu töten, zu vernichten. Doch Shakespeare ist ein zu kluger Autor, als daß er nicht auch Othello an den Pranger stellt. Warum läßt er es mit sich machen, warum ist er so krankhaft eifersüchtig, warum beraubt er sich dessen, was er am meisten liebt? Shakespeares Antwort ist einfach. Weil er ein Mensch ist. Weil es kein schwarz und weiß gibt. Kein gut und böse.

Im Haß wie in der Liebe

Polar aus Aachen am 10.09.2007
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

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